WDR
= extrem hohe Dynamik (abschaltbar)
zur zeitgleich perfekten Darstellung von Objekten in hellen und dunklen Bereichen
keine überstrahlten oder schwarzen Flächen bei starken Kontrastunterschieden
wie z. B. bei Sonne und Schatten
zum Einsatz direkt gegen extremes Gegenlicht
z. B. zur Personenerkennung im Innenbereich vor mit Tageslicht durchfluteten Fensterfronten
Anwendung/Überwachungsaufgaben der CCD-Netzwerkkamera:
prof. Innenbereiche minimal zwangsbeleuchtet
sehr gute Bildqualität bei minimalem Licht wie Notbeleuchtung
z. B. für Eingänge, Wände, Gänge, Kassen, Automaten
Aufzeichnung mit Bewegungserkennung via Windows-PC oder taugliches NAS
Überwachungsbereich sollte 1 - 12 m entfernt sein, alternative Zoom-Objektive möglich (siehe rechts)
Überwachungsbereich kann durch variables Objektiv exakt eingestellt werden
Identifizierung fremder Personen (Fahndungsbild): max. 8 m Entfernung (Überwachungsbereich dabei max. 4 m breit)
Identifizierung bekannter Personen und PKW (Wiedererkennung): max. 16 m Entfernung (Überwachungsbereich dabei max. 8 m breit)
Beobachtung von Ereignissen: vergleichbar mit PAL-TV, ca. 30 m
automatischer S/W-Modus bei schlechtem Licht (abschaltbar)
absolut farbecht via IR-CUT-Filter
ONVIF+ und Go1984 kompatibel
ONVIF entspricht einer herstellerübergreifenden H.264-Norm für IP- und Netzwerkkameras, z. B. zur Einbindung in Aufzeichnungsgeräte und Software. Jedoch muss berücksichtigt werden, dass die Bewegungserkennung entsprechend einer Aufnahme nur bei Bewegungen dabei nicht in jedem Falle gewährleistet ist. Wir empfehlen bei Einbindungswünschen in ONVIF-Systeme eine Beratung von uns. Das „+“ bedeutet, dass eine Einbindung in unsere ONVIF+ NVR (Netzwerkkameralangzeitrekorder) inkl. der Bewegungserkennung und Voralarmaufzeichnung (Aufnahme beginnt durch Zwischenspeicher bereits vor der Bewegungserkennung) gewährleistet ist. Eine Einbindung in die Aufzeichnungssoftware Go1984 inkl. Bewegungserkennung ist möglich.
Day/Night IR-Cut-Filter:
tauglich für Infrarot
„schwenkt“ mechanisch zwischen Tag- und Nachtbetrieb um
am Tag wird das Infrarotlicht aus dem natürlichen Licht gefiltert, daher keine Farbverfälschung
absolut klare S/W-Bilder mit sehr geringem Bildrauschen bei Verwendung mit Infrarot-Licht
Objektiv:
Auto-Iris, 2,8 - 12 mm, IR-korrigiert, F 1.4, im Lieferumfang, Blickwinkel 25 - 92 Grad
Auto Iris = DC-gesteuert = mechanische Blende bzw. Shutter:
die mechanische Blende passt sich direkt im Objektiv den jeweiligen Lichtverhältnissen an
daher Schutz des CCD-Chips bei direkter Sonneneinstrahlung sowie
optimaler Kontrast mit deutlicher Detailerkennung bei "Sonne und Schatten" zeitgleich im Bild
(ggf. nach elektronischer PC-Nachbearbeitung des Filmmaterials = Aufhellung)
IR-korrigiert = Ausgleich der abweichenden Wellenlänge des Infrarot-Lichtes = keine Nachtunschärfe bei IR
5 - 100 mm Auto-Iris Super-Tele-Objektive möglich, siehe rechts...
Kamera:
1/3 SONY ® EFFIO™ 639 DSP
960H EXview HAD CCD II Chip 650 TVL
3D DNR= dreidimensionale digitale Rauschunterdrückung, nahezu rauschfreie Bilder
WDR siehe oben, abschaltbar
mehr Infos: http://www.sony.net/Products/SC-HP/effiowld/index.html
752 x 582 Pixel, pro Stream jeweils reduzierbar auf:
704 x 576 25 fps, 352 x 288 25 fps, 176 x 144 25 fps
25 fps entspricht TV (Übertragung in 50 Vollbilder/s)
ab 10 fps flüssige Bewegungsabläufe, Film läuft scheinbar schneller
pro Stream jeweils reduzierbar
Tag/Nacht = automatischer S/W-Nacht-Modus, abschaltbar oder dauerhaft S/W
Bild kann gespiegelt und/oder um 180 Grad gedreht (über Kopf) dargestellt werden
Progressive Scan = Videostream im progressiven Vollbildverfahren, keine zeilenversetzte Halbbildübertragung und somit kein Zeilenflimmern
HLC = überbelichtete Bildflächen, z. B. Scheinwerfer, werden geschwärzt, zur optimalen Darstellung der Umgebung
BLC = Gegenlichtkompensierung in zwei definierbaren Zonen
AES = Auto-Electronic-Shutter = elektronische Blende, manuell einstellbar oder automatisch Verschlusszeit 1/50s - 1/100.000s, Low-Speed-Shutter = Aufintegration entsprechend auf 0,00001 Lux
Turbo-AWB = Auto-With-Balance 2500K – 9500K = automatischer und schneller Abgleich für natürliches Weiß
Lichtempfindlichkeit: 0,0001 Lux physikalisch, 0,00001 Lux elektronisch mit Low-Speed-Shutter
AGC = Auto-Gain-Control = konstanter Videopegel bei allen Lichtverhältnissen am Videoausgang
Netzwerk/Protokolle:
RJ-45-Port 10/100/1000 Netzwerkanschluss
TCP/IP = verbreitetes Internet basierendes Netzwerkprotokoll für Anschluss an Router oder Netzwerke
PPPoE = Wählverbindung, direkte Einwahl in das Internet via DSL-Modem
DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol, automatische IP-Koniguration in DHCP-Netzen
DDNS = dynamischer Domain-Name-System-Eintrag unterstützt wechselnde Internet IPs via DynDNS
NTP = Network Time Protocol zur Zeitsynchronisation
CBR/VBR = konstante oder dynamische Bitrate einstellbar
Handy, I-Phone- und Smartphone-Zugriff
Triple-Stream (z. B. Aufzeichnung / Zugriff / Handy- & Smartphonezugriff):
zwei getrennte vollwertige Video-Streams (Dual-Stream)
Qualität, Anzahl der Bilder pro Sekunde (fps) und Auflösung sowie die Kompressionsarten (H.264 oder MJPEG) sind jeweils frei getrennt konfigurierbar
dritter 3G-Stream
bereits auf Handys, I-Phone und Smartphones optimiert
Beispiel:
den MJPEG-Stream in voller Qualität auf den Aufzeichnungs-PC bzw. -NAS leiten, der Rechner muß keine H.264 Dekomprimierung durchführen und wird bei mehreren aufzuzeichnenden Kameras entlastet
den H.264-Stream auf die Internetbandbreite optimiert zum Fernzugriff entsprechend "guter Qualität mit kleiner Datenrate" verwenden
den dritten Port bestimmungsgemäß auf das Handy, I-Phone oder Smartphone weiter leiten
HTTP = Hypertext Transfer Protocol:
Zugriff, Darstellung, Einstellung mittels Microsoft-Internet-Explorer
E-Mail/FTP/Samba:
SMTP = Simple Mail Transfer Protocol, Pop3- oder IMAP-E-Mail-Versand
FTP = File Transfer Protocol
Samba = Standard Protokoll für Datenspeicher (NAS) im Netzwerk
mehr Infos siehe unten bei Drei-Felder-Bewegungserkennung...
IP-Finder:
IP-Adresse der Kamera wird via Software gefunden
Änderung der IP-Adresse bzw. auf DHCP sowie weitere Netzwerkeinstellungen möglich
Fernwartung:
sämtliche elektronische Funktionen sind per Netzwerk auf einer deutschen Browser-Oberfläche einstellbar
z. B. Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Qualität
Blickwinkel und Focus sind direkt an der Kamera mechanisch einzustellen (Vario-Objektiv)
Paßwortschutz/Zugriff:
Netzwerkkamera ist passwortgeschützt
bis zu 10 parallele Zugriffe bzw. 10 Benutzer
SD-Kartenaufzeichnung mit Ringspeicher und wahlweise Löschung nach 1 – 30 Tagen
Speicherkamera oder Notfallaufnahme = Kamera funktioniert als vollwertige Speicherkamera oder die Speicherung erfolgt auf die SD-Karte nur bei ausgefallenen Netzwerk als Ersatzaufzeichnung
Datenschutzkonforme Aufzeichnung aktivierbar = automatische Löschung nach festgelegtem Zeitraum 1 – 30 Tage
Ringspeicher = bei voller Speicherkarte werden die ältesten Aufnahmen überschrieben, somit wartungsfreier Betrieb
Aufnahme von AVI-Filmdateien und/oder JPG-Bildern bei Bewegungserkennung und/oder externer Sensorauslösung
Voralarmaufzeichnung: Aufnahme beginnt durch Zwischenspeicher bereits vor der Bewegungserkennung und/oder Sensorauslösung
Nachalarmaufzeichnung: Aufnahme läuft nach der letzten Bewegungserkennung und/oder Sensorauslösung noch nach
Foto-Intervallaufnahme = Speicherung von Fotos per Wochenzeitplaner als Zusatzfunktion stundenweise möglich, somit ist die Verwendung zur Ereignisfortschrittsüberwachung möglich (Baustelle)
Karte via Web-Browser auslesbar
Drei-Felder-Bewegungserkennung mit Vor- und Nachalarm:
maskierbare Bewegungserkennung in drei Feldern
drei Bereiche maskierbar, einfach mit der Maus festlegen im Internetbrowser
Empfindlichkeit jeweils separat einstellbar
aktive Erkennung durch die Kamera via Bildanalyse
Unterschiedliche Aktionen sind bei Bewegungserkennung in den drei Feldern jeweils unabhängig voneinander programmierbar.
NAS = direkte Speicherung auf NAS-Laufwerke im Netzwerk (Samba, AVI-Film und/oder JPG-Bild)
FTP = direkte Speicherung auf FTP-Laufwerke (AVI-Film und/oder JPG-Bild)
E-Mail-Versand mit JPG-Bild im Anhang
Alarmausgang (Schalthandlung)
Aufnahme
Entsprechend kompatible Aufnahmetechnik, wie unsere mitgelieferte Windows-Software oder unsere ONVIF+ Langzeitrekorder nutzen die Bewegungserkennung der Netzwerkkamera, somit werden diese Systeme selbst mit der Bildanalyse vollständig entlastet und können somit schneller und energieeffizienter arbeiten, da diese nur noch die Daten auf die Festplatte aufzeichnen müssen.
Voralarm- und Nachalarmaufzeichnung
= Aufnahme beginnt durch einen Zwischenspeicher bereits vor dem Ereignis
= Aufnahme läuft nach dem Ereignis noch kurzzeitig nach
Anschlüsse/Energie:
RJ-45 Port 10/100/1000 Netzwerkanschluss
12 V, 0,5 A, Niederspannungsanschluss, Netzteil im Lieferumfang
2 x Schalteingang
2 x Schaltausgang
Video- (BNC) und Audio- (Chinch) Ausgang:
einfaches Einstellen der Kamera, z. B. die Schärfe, ohne Netzwerk mit TV möglich, dazu BNC-Videokabel verwenden
Signal/Rausch-Abstand besser als 50 dB = störungssichere Video-Signalqualität
Firmware-Update:
via Web-Browser (HTTP) und Herstellerhomepage möglich
Wandhalter:
im Lieferumfang
Abmessungen:
58 x 65 x 131 mm, ohne Wandarm, ohne Objektiv
Bedienungsanleitung:
deutsch und englisch
Lieferung mit deutscher 36-Kanal-Aufzeichnungssoftware:
bis zu 36 ONVIF+ oder 1.3 Megapixel-Kameras aus unserem Sortiment möglich
Langzeitrecorder-Software für Windows-PC
einfache und intuitive Bedienung
= grafische Oberfläche mit eindeutiger Symbolik
Aufnahme nur bei Bewegungen (Motion Detection)
Bereiche und Intensität der Erkennung einstellbar, 3 separate Zonen
Timer-Aufnahme möglich (Zeitplaner) - Wochentag, Uhrzeit
kalendarisches Durchsuchen der Aufzeichnungen
nach Monat --> Woche --> Tag --> Uhrzeit möglich
Ringspeicher möglich
= bei voller Festplatte werden die ältesten Aufnahmen überschrieben
Ereignisliste, Auflistung aller Aufnahmen nach Datum und Zeit
absolute Systemstabilität unter Windows
geeignet für industrielle Daueranwendungen (z. B. Tankstellen)
Speicherung auf beliebigen Laufwerk mit Speicherbegrenzung
E-Mail-Benachrichtigung bei Bewegungserkennung oder Sensorauslösung
PTZ-Steuerung für Schwenk/Neig/Zoom-Kameras
Steuerung von Input- und Output-Kamerakontakten
Tonaufnahme
verschiedene Benutzer möglich,
auch mit eingeschränkten Kamera-Zugriffsmöglichkeiten und Funktionen
Programm kann minimiert werden und somit "im Hintergrund" laufen
umfangreiche deutsche Bedienungsanleitung