WDR
zur zeitgleich perfekten Darstellung von Objekten in hellen und dunklen Bereichen
keine überstrahlten oder schwarzen Flächen bei starken Kontrastunterschieden
wie z. B. bei Sonne und Schatten
zum Einsatz direkt gegen extremes Gegenlicht
z. B. zur Personenerkennung im Innenbereich vor mit Tageslicht durchfluteten Fensterfronten
optimal zur Nummernschilderkennung bei eingeschalteten Scheinwerfern
Anwendung/Überwachungsaufgaben:
verdeckte Videoüberwachung, auch bei extrem schlechten Licht und Gegenlicht
für Innenbereiche, minimal zwangsbeleuchtet
Privat und Gewerbe, z. B. für Flurbereiche, Gänge, Kassen, Automaten, Warensicherung
Überwachungsbereich sollte 1,50 - 10 m entfernt sein
Identifizierung fremder Personen (Fahndungsbild): max. 4 m Entfernung
Identifizierung bekannter Personen und PKW (Wiedererkennung): max. 7 m Entfernung
Beobachtung von Ereignissen ca. 20 m
Infrarottauglichkeit:
Die Standardversion verfügt über einen festen Infrarot-Sperrfilter, somit ist keine Infrarottauglichkeit vorhanden. Zum Betrieb der Kamera ist eine minimale Zwangsbeleuchtung erforderlich. Die Version „IR“ ist für Infrarotlicht bis 850 nm geeignet und kann oben ausgewählt werden (IR). Somit ist der Betrieb in völliger Dunkelheit mit Infrarotstrahlern möglich. Im Tagbetrieb entstehen für die Überwachungsfunktion nicht maßgeblich leichte Farbverfälschungen, verursacht und in Abhängigkeit der Infrarotanteile im Tages- bzw. Kunstlicht.
Objektiv:
4 mm, F 1.2, Blickwinkel 65 Grad
Chip/Auflösung/Lichtempfindlichkeit:
1/3 SONY ® EFFIO™ 639 DSP
960H EXview HAD CCD II Chip
650 TVL, 976 x 582 Pixel
WDR siehe oben, im OSD-Menü schalt- und regelbar
DNR = digitale Rauschunterdrückung, nahezu rauschfreie Bilder
mehr Infos: http://www.sony.net/Products/SC-HP/effiowld/index.html
Hinweis: Bei Einspeisung in konventionelle PAL-Videotechnik, wie z. B. Langzeitrekorder, TV-Geräte oder PC-Videokarten, stehen 560 TVL entsprechend der maximalen PAL-Auflösung von 752 x 582 Pixel zur Verfügung.
OSD-Menü und Funktionen:
AES = Auto-Electronic-Shutter = elektronische Blende, manuell einstellbar oder automatisch
Low-Speed-Shutter = wahlweise elektronische Aufintegration entsprechend 0,001 Lux
AGC = Auto-Gain-Control = konstanter Videopegel bei allen Lichtverhältnissen, einstellbar
AWB = Auto-With-Balance 2500K – 9500K = automatischer Abgleich für natürliches Weiß oder manuell einstellbar
Turbo-AWB = wahlweise schneller Weißabgleich, z. B. für wechselnde Lichtverhältnisse Tag- zu Kunstlicht
DNR siehe oben
WDR siehe oben
Two-Zonen-BLC = Gegenlichtkompensierung in zwei definierbaren Zonen
HLC = überbelichtete Bildflächen, z. B. Scheinwerfer, werden geschwärzt, zur optimalen Darstellung der Umgebung
Tag/Nacht = automatischer S/W-Nacht-Modus, Umschaltpunkt und Hysterese einstellbar, abschaltbar oder dauerhaft S/W
Kamera ID = definierbarer Kameraname kann wahlweise eingeblendet werden
Kontrast und Schärfe einstellbar
Spiegelbildfunktion zuschaltbar
Lichtempfindlichkeit:
0,0001 Lux = sehr hohe physikalische Empfindlichkeit
0,00001 Lux elektronisch (Low-Speed-Shutter)
Privatzonen:
acht separate Bildbereiche können geschwärzt werden zur Ausblendung privater Bereiche
Linienmarkierung:
Einblendung von frei definierbaren Abstandslinien, z. B. als Parkhilfe
Bewegungserkennung:
frei definierbar, optische Signalisierung von Bewegungen im Bild
Gammakorrektur:
0,45 = für natürlich wirkende Helligkeits- und Kontrastverhältnisse
Ton:
optional möglich, siehe rechts...