Videoüberwachung

mit Beratung und TESTBILDER bei jeder Kamera.


    Videoüberwachung für sicherheitsrelevante Systeme

    Unsere PROFI-Videoüberwachung schreckt ab und liefert klare Beweise bis hin zu Fahndungsbildern und Kfz-Nummern inkl. Aufzeichnung und Internet-Zugriff bei Tag und Nacht. Unsere Berater helfen Ihnen, schnell die richtigen Kameras zu finden!

    Sie möchten Videoüberwachung kaufen aber vorher die Leistung sehen?

    Vor dem Kauf zeigen Tag- und Nacht-Testbilder bereits die Kamera-Leistung zum Vergleich. Dazu scrollen Sie die betreffende Kamera-Produktseite einfach runter. Diese Bilder stammen von der jeweiligen Kamera oder von technisch baugleichen.

  • Überwachungskameras

    Überwachungskameras

    alle Kameras mit Kauf-Beratung

  • Aufzeichnung

    Aufzeichnung

    Langzeitrekorder mit Apps

  • Zubehör

    Videoüberwachung Zubehör

    Monitore, Kabel, Netzteile...

  • LED-Fluter

    LED-Fluter

    auch mit Bewegungsmelder

Die 15 häufigsten Fehler beim Videoüberwachung kaufen:

Eine Videoüberwachung ist Vertrauenssache und muss geeignet sein sowie störungsfrei funktionieren. Denn im äußersten Fall stellt sie klare Beweisvideos bereit und entscheidet darüber, ob Beweise erbracht und Täter identifiziert werden.

  • 01) Videoüberwachung mit WLAN und Funk
  • 02) China-Systeme von Amazon, Wish, E-Bay und co.
  • 03) „Die Katze im Sack“ - ohne Testaufnahmen Videoüberwachung kaufen
  • 03) Videoüberwachung nicht in Deutschland kaufen
  • 05) Videoüberwachung nicht in Full-HD
  • 06) Wildkameras, Batterien- und Akkus
  • 07) Falsche Kamera-Blickwinkel und 180 ~ 360 Grad
  • 08) Zu schwache Infrarot Nachtsicht
  • 09) Falsche Kamera-Bauform und kein Schutzgrad
  • 10) Ein Videoüberwachungs-Set
  • 11) Aufzeichnung im Internet, Cloud oder PC
  • 12) Kameras hängen zu hoch
  • 13) Ständig drehende Videoüberwachung und steuerbare Kameras
  • 14) Kabel und Strom falsch oder vergessen
  • 15) Videoüberwachung mit Ton


1a) Videoüberwachung über WLAN

Eine Videoüberwachung per WLAN ist unbrauchbar, da die Übertragung unstabil ist und aussetzt. Aufzeichnungen sind somit unmöglich. Es wäre vergleichsweise genauso, als würde man mit mehreren Smartphones an allen Kameraorten ständig HD-Video schauen. Nur das die Daten dabei in die umgekehrte Richtung fließen. Die Reichweiten sind mit gerade einmal ca. 10 – 20 Metern und maximal durch zwei massive Wände viel zu gering. Zudem würde das WLAN an sich mit dieser permanenten Datenübertragung blockiert und steht für andere Anwendungen wie Internet und Video-Streaming langsam zur Verfügung.

1b) Videoüberwachung über Funk

Eine Videoüberwachung über Funk ist nicht verwendbar, da die WLAN 2.4 GHz Frequenzen verwendet werden. Diese sind heut zu Tage überall vorhanden. Somit sind Kollisionen und dadurch Störungen unvermeidbar. Die Videos der Funk-Videoüberwachung haben Streifen im Bild und setzen aus. Das WLAN wird dazu extrem langsam, da auch dieses gestört wird. Zudem sind die Funkreichweiten mit ca. 10 – 20 Metern und durch maximal ein bis zwei massive Wände sehr gering, sodass dazu die Übertragung noch reichweitenbedingt aussetzen kann.

Amazon-Rezessionen über Funk- und WLAN-Videoüberwachung bestätigen diesen Fakt von Kunden, welche diese sicherheitsrelevant einsetzen. An Tankstellen, Supermärken und in Behörden wird deshalb auf WLAN- und Funk-Videoüberwachung generell verzichtet.

Videoüberwachung-WLAN

Falsch! Keine WLAN- oder Funk-Videoüberwachung verwenden!

Verwenden Sie verkabelte Videoüberwachung oder als drahtlose Alternative PowerLine-Kameras, welche über das Stromnetz übertragen.

Videoüberwachung-verkabelt

Wir empfehlen Koax-Kabel Systeme, welche mit 2 Megapixel per HD-SDI (digital, störungsfrei, empfohlen) oder AHD (analog, preiswert) übertragen und für Privat und Kleinstgewerbe mit kleinen videoüberwachten Flächen meistens ausreichen.

Videoüberwachung-Netzwerk

Höhere Auflösungen von 4 bis 8 Megapixeln erreichen IP-Kameras, welche mit LAN-Kabel verkabelt sind. Werden diese hohen Auflösungen benötigt und/oder soll ein vorhandenes Netzwerk (LAN) zur Videoüberwachung genutzt werden wie z. B. im Gewerbe, sollten diese auch als Netzwerkkameras bezeichneten IP-Lösungen verwendet werden.

Videoüberwachung-drahtlos

Kabellose Videoüberwachungen sind mit PowerLine-Kameras möglich, welche über das Stromnetz die Videosignale drahtlos und sicher übertragen.


2) China-Systeme von Amazon, Wish, E-Bay und co.

Amazon-Rezessionen von Kunden, welche die Videoüberwachung sicherheitsrelevant nutzen wollten beweisen, dass billige Rekorder und Systeme direkt aus China zur vernünftigen Aufzeichnung vollkommen untauglich sind. Und deren App oder Fernzugriff ebenso nicht funktioniert und/oder über chinesische Server läuft. Oft sind die technischen Daten überzogen, es wird vollkommen veraltete Technik angeboten, Bildqualität und Nachtsicht sind nicht zu verwenden. Deutsche Anleitungen und deutsche Bedienung sind meistens nicht vorhanden. Achtung: Auch einige deutsche Anbieter verkaufen „als schwarze Schafe“ diesen „Schrott“.

China-Videosystem

Vorsicht FALLE: Unbrauchbare chinesische Systeme!


3) „Die Katze im Sack“ - ohne Testaufnahmen Videoüberwachung kaufen

Bevor Sie eine Videoüberwachung kaufen, lassen Sie sich die Testbilder bei Tag und Nacht von jeder einzelnen Kamera zeigen. Gleichen Sie diese bzgl. Qualität, Entfernung, Blickwinkel und Nachtsicht mit Ihrer Anwendung ab. Nur so kaufen Sie nicht „die Katze im Sack“.

Testaufnahme

Empfohlen: Vor dem Kauf die Leistung auf Testaufnahmen sehen.


4) Videoüberwachung nicht aus Deutschland kaufen

Es sollte bei einem deutschen Marken-Anbieter aus einem System-Sortiment gekauft werden. Nur somit sind einwandfreie Funktion, Support, Garantie sowie deutsche Anleitungen, Bedienung und ein funktionierender App- und Fernzugriff gewährleistet.

Auf dem Markt tummeln sich aktuell Anbieter aus den Niederlanden und Dänemark, welche mit deutschen Briefkastenadressen „ein Angebot aus Deutschland“ vortäuschen. Und ist bekannt, dass diese Bestellungen nicht zurück nehmen!

deutscher Anbieter Videoüberwachung

Kaufen Sie Videoüberwachung von deutschem Anbietern und begutachten Sie Testbilder!


5) Videoüberwachung nicht in Full-HD

Auf E-Bay und Amazon befinden sich vermeintliche Kamera-Schnäppchen, so werden z. B. vier Kameras und Rekorder als Videoüberwachung-Set für unter 80 Euro angeboten. Es handelt sich um veraltete PAL bzw. 640 x 480 VGA Auflösung entsprechend 0,4 Megapixel, welche vor 12 Jahren Standard war. Ereignisse und Gesichter werden in Flächen gar nicht oder nur schlecht erkannt. Das veraltete PAL-Signal stammt noch aus den 50iger Jahren!

Pal-Auflösung

Unscharfe PAL-Auflösung.

Seit 2013 sind 1K 2 Megapixel, entsprechend 1080p Full-HD, im Fernsehen und in der Videoüberwachung Standard. Seit 2016 setzen sich 2K 4 Megapixel und seit 2018 4K 8 Megapixel durch, welche nur als Netzwerk- und Powerline-Kameras erhältlich sind. Inzwischen sind 2 Megapixel günstig erhältlich und unter dieser Auflösung sollte keine Videoüberwachung mehr neu angeschafft werden. Auch raten wir von 1.3 Megapixel 720p ab, da diese Kameras kaum günstiger sind als die 2 Megapixel.

HD-Aufloesung

MINDESTENS EMPFOHLEN: 1080p 1K HD-Auflösung!


6) Wildkameras, Batterien und Akkus

Kameras, welche mit Batterien oder Akkus betrieben werden arbeiten entweder verzögert, oder gar nicht. Für längere Betriebszeiten ist es nötig, Strom zu sparen. Deshalb werden diese Kameras mit einem Bewegungsmelder mit nur wenigen Metern Erfassung eingeschalten. Und benötigen somit ein paar Sekunden zum Starten. Somit werden „kurze Ereignisse“ vor der Kamera gar nicht und „länger anhaltente Szenen“ nur unvollständig „ohne Anfang“ erfasst. Da die Kameras durch fehlenden Dauerbetrieb nicht durchgehend Wärme produzieren, frieren diese im Winter ein. Sollte die Batterie oder der Akku leer werden, sich das Ereignis außerhalb des Erfassungsbereiches des Bewegungsmelder befinden oder die Kamera im Winter einfrieren, funktioniert die Videoüberwachung gar nicht.

Akkukamera

Akkukamera, nicht empfohlen.

Wildkameras werden ebenso mit Akkus oder Batterien betrieben und nehmen meistens nur kurze Filme oder ein paar Fotos auf. Der Überwachungsbereich ist relativ schmal und die Nachtsicht nur für den Nahbereich geeignet. Diese sind nur dafür konzipiert, Tiere direkt vor der Kamera zu erfassen.

Wildkamera

Wildkamera, nicht empfohlen.

Eine mit dem Stromnetz verbundene Kamera funktioniert immer und zeichnet lückenlos auf. Die geringe aber ständig vorhandene Eigenwärme reicht aus, dass die Kamera im Winter nicht einfriert. Deren Langzeitrekorder zeichnen durch einen Zwischenspeicher bereits vor, während und nach Bewegungen im Bild auf.

Überwachungskamera

Empfohlen: Eine richtige Kamera mit dem Stromnetz verbunden verwenden!


7) Falsche Kamera-Blickwinkel und 180 ~ 360 Grad

Häufig wird bei der Auswahl übersehen, dass der Blickwinkel und die darin enthaltene Schärfe auch zum gewünschten Überwachungsbereich bzgl. Entfernung und Breite passen müssen. Und das 180 ~ 360 Grad Kameras keine Tiefenschärfe zum videoüberwachen von Flächen und Räumen haben.

Eine einzige weitwinklige breite Kamera soll z. B. von der Wand aus den gesamten Außenbereich videoüberwachen. Oder eine 360 Grad Decken-Kamera von der Decke aus einen gesamten Innenbereich. Eine derartig weitläufige Videoüberwachung verliert jedoch schnell an Schärfe. Bei einem 180 Grad Blickwinkel und HD-Auflösung können Personen nur 1,50 m weit identifizierbar erfasst werden, Ereignisse gerade einmal bis ca. 3 m weit. Derartige „Panorama“ Videoüberwachungen sind nur bei extrem kurzen Reichweiten wie in Aufzügen oder direkt über Kassen sinnvoll.

Panorama Blickwinkel

Ein breiter 180 – 360 Grad Panorama-Blickwinkel ist in der Fläche unscharf! Diese Kamera kann nur dann verwendet werden, wenn der Überwachungsbereich sehr nahe liegt, z. B. in Aufzügen oder direkt über einer Kasse.

Wir empfehlen Blickwinkel kleiner 100 Grad, um Personen und Ereignisse in verwertbarer Schärfe in Flächen zu erfassen.

Kameras mit einstellbarem Objektiv und somit variablen Blickwinkel sind inzwischen Standard. Dadurch müssen Entfernung und Ausmaße des Überwachungsbereiches „nur in etwa“ kennen muss. Diese sind kaum teurer und größer als Kameras mit festem Objektiv. Es werden drei Bereiche, im folgendem a) bis c) genannt, unterschieden:

Nahbereich

a) Weitwinkel-Kamera für Nahbereich, 30 bis 100 Grad je nach Auflösung und Nachtsicht für Entfernungen bis 10 Meter. Der videoüberwachte Bereich liegt direkt davor.

Fernbereich

b) Telekamera für Fernbereich, Blickwinkel 15 bis 30 Grad für Entfernungen zwischen 9 und 30 Meter. Und c) Super-Telekamera, Blickwinkel 5 bis 30 Grad für Entfernungen zwischen 20 und 100 Meter. Der videoüberwachte Bereich ist 9 bis 100 Meter von der Kamera entfernt. Die ganze Strecke wird „im Tunnelblick“ bis zum eigentlichen Erfassungsbereich als immer breiter werdende Linie mit videoüberwacht. Dies kann zur Abdeckung von Wegen, Zäunen, Grenzen usw. mit genutzt werden und erfordert eine exakte Platzierung. Einen „toten“ oder zu schmal erfassten Bereich gibt es je nach Installationshöhe und Blickwinkel der Kamera im Nahbereich zwischen 5 und 30 Metern entsprechend ca. 30 bis 5 Grad Blickwinkel.

Wir empfehlen die richtigen Blickwinkel entsprechend Ihrer Zweckeignung bzgl. Bereich, Entfernung und Schärfe auszuwählen und mit den Testbildern der in Frage kommenden Kameras bei Tag und Nacht zu beurteilen.

Die Lösung für große Flächen ist, den zu videoüberwachenden Bereich in mehrere Zonen aufzuteilen und dabei folgende drei Varianten anzuwenden:

mehrere Weitwinkelkameras

Mehrere Weitwinkel-Kameras erfassen die gesamte Fläche. Im vorderen Bereich, je nach Blickwinkel und Auflösung maximal 3 – 15 Meter, taugen diese zur Detailerkennung von Personen. Im hinteren Bereich bis zu 40 Meter sind auch noch die Ereignisse gut erfasst. Um Personen identifizierbar zu erfassen sollten die Überwachungskameras so verteilt sein, dass diese zwangläufig durch deren die Nahbereiche gehen müssen.

mehrere Telekameras

Alternativ dazu können in langen Flächen Tele-Kameras gegen einander oder hinter einander eingesetzt werden. Für dieses Prinzip ist eine freie optische Flucht Voraussetzung. Im relativ langen vorderen Bereich jeder Tele-Kamera wird in einer Art Linie, z. B. parallel zu Gebäuden, Zäunen, Wegen usw. schmal inkl. Detailerkennung erfasst. Im hinteren Bereich, je nach Telekamera-Blickwinkel zwischen 30 und 5 Grad entsprechend 15 bis 100 Meter, wird der videoüberwachte Bereich dann so breit, das Ereignisse in Flächen ab der entsprechenden Entfernung erfasst sind. Werden nun zwei Tele-Kameras gegeneinander oder mehrere, z. B. als „Kreis“ hintereinander kombiniert, ergibt sich eine Mischung aus guter Detailerkennung für Personen und Ereignisüberwachung in der Fläche. Zum Beispiel können zwei 4 MegaPixel Tele-Kameras gegeneinander 40 Meter lang und 20 Meter breit videoüberwachen, zwei Super-Tele 80 Meter lang und 10 Meter breit.

mehrere Kameras

Bei großen oder unübersichtlichen Flächen bietet es sich an, oben genannte Prinzipien zu vermischen. Weitwinkelkameras erfassen grundsätzlich weitläufig das Geschehen und in deren vorderen Sektor auch noch Personen scharf und identifizierbar. Brennpunkte, wo alle Personen oder Fahrzeuge entlang müssen, z. B. Eingänge, Gänge, Einfahrten, Wege, Kreuzungen usw. werden mit jeweils einer zusätzlichen Kamera oder aus großer Entfernung mit einer Telekamera inkl. der Linie bis dorthin erfasst und dienen zur Personen- und Fahrzeugerkennung.

Weitwinkel-Blickwinkel

Zu a) richtig gewählte Kamera für Nahbereich direkt davor, Blickwinkel eingestellt auf 85 Grad.

Tele-Blickwinkel

Zu b) richtig gewählte Kamera für Fernbereich 11 – 25 Meter, Blickwinkel eingestellt auf 17 Grad.

Super-Tele-Blickwinkel

Zu c) Richtig gewählte Kamera für Super-Fernbereich 30 – 60 Meter, Blickwinkel eingestellt auf 7 Grad.


8) Zu schwache Infrarot-Nachtsicht

Leider wird oft mit falschen Nachsicht-Angaben geworben. So sollen kleine, nur faustgroße Kameras 50 Meter und mehr Nachtreichweite haben. Diese Art der falschen Werbung ist leider die Regel.

Nachtsicht klein

Schwache Nachtsicht einer kleinen Kamera.

Sehen Sie sich vor dem Kaufen der Videoüberwachung Nacht-Testbilder der gewünschten Kamera bei gewünschter Entfernung und Blickwinkel an! Prüfen Sie, ob die Nachtsicht in Ihrem Bereich ausreicht. Kleine, nur faustgroße Kameras schaffen maximal 15 - 30 Meter Reichweite bezogen auf Ereignissen, Personen sind nur in den ersten 4 - 8 Metern davon klar erkennbar. Für höhere Reichweiten sind größere Überwachungskameras erforderlich.

Nachtsicht stark

Stärkere Nachtsicht einer großen Kamera.


9) Falsche Kamera Bauform und kein Schutzgrad

Eine falsche Bauform der Kamera wirkt unprofessionell. Bei einem falschen Schutzgrad, daher wenn die Kamera nicht für Außenbereiche geeignet ist, wird diese durch Feuchtigkeit und Frost zerstört.

falscher Schutzgrad

Falsch ausgewählte Wandkamera ohne Schutzgrad für Außenbereiche.

Achten Sie bei der Kamera-Auswahl auf die richtige Bauform und ein passendes Design. Für außen muss mindestens der Schutzgrad IP65 gewählt sein. Verschiedenen Gehäusefarben lassen die richtige Auswahl passend zum Ambiente zu. In Innenbereichen sind weiße oder silbergraue Domekameras sehr beliebt, es handelt sich dabei um kleine und ballförmige Überwachungskameras. Diese können zur Wand- oder Deckenmontage verwendet werden, ebenso für Eingangsbereichen Innen und Außen. Allerdings werden in Außenbereichen sonst Kameras mit Wandarm verwendet, diese bieten an Wänden die bessere Möglichkeiten zur Ausrichtung sowie eine stärkere Nachtsicht, da in die größeren Gehäuse viel mehr Infrarot-LEDs Platz finden. Denn in Domekameras passen aufgrund der kleineren Bauform weniger LEDs hinein.

Falls eine Domekamera an die Wand montiert wird ist zu beachten, dass diese dann nicht parallel zur Wand schauen kann. Dies können nur Überwachungskameras mit Wandarm oder an Decken montierte Domekameras.

Soll die Videoüberwachung verdeckt erfolgen, müssen Minikameras oder verdeckte Kameras verwendet werden. Diese verfügen aufgrund der kleinen Bauform nicht über Infrarot-Nachtsicht-LEDs und benötigen deshalb bei Dunkelheit eine Zwangsbeleuchtung.

Videoüberwachung für Außen

Bei Videoüberwachung für Außen muss der richtige Schutzgrad verwendet werden, IP 65 (staubdicht und wasserabweisend) oder besser IP 66 (staubdicht und besonders wasserabweisend).

Domekamera

Richtig gewählte Domekamera passend zur Anwendung und Decke.


10) Ein Videoüberwachungs-Set verwendet

Bei einem Videoüberwachungs-Set sind alle Kameras gleich!

Videoüberwachung Set

Achtung: Sollen alle Kameras wirklich gleich sein?

Ein Videoüberwachungs-Set beinhaltet gleiche Überwachungskameras und ist somit nur dann sinnvoll, wenn alle Kameraanwendungen auch wirklich gleich sind. Dies kann gegeben sein, z. B. an einem quadratischen Haus oder in Supermärkten. Meistens sind aber unterschiedliche Anwendungen abzudecken. Am Eingang z. B. wird eine kleine Kamera mit nur wenig Nachtsicht benötigt. Im Garten dann eine größere. Somit empfehlen wir, ein Videoüberwachungs-Set individuell mit unterschiedlichen und der jeweils für die Anwendung richtigen Kamera zusammen zu stellen oder fachkompetent zusammenstellen zu lassen.


11) Aufzeichnung im Internet, Cloud oder PC

Die Aufzeichnung von Videoüberwachung über das Internet in Clouds funktioniert meistens nicht praxistauglich. Ein Internet-Heimanschluss unterbricht und wechselt aller 24 Stunden die IP-Adresse und ist somit unzuverlässig. Die Aufzeichnungen liegen in fremden Händen und die Upload-Bandbreite ist so gering, sodass die Qualität oft deutlich reduziert werden muss und die Bilder der Videoüberwachung somit unscharf werden. Diese Cloud-Lösungen reichen gerade einmal für ein paar kurze Video-Clips oder Einzelbilder, welche meistens nicht zusammenhängend abspielbar sind und oft nur ein paar Stunden zum Abspielen zur Verfügung stehen.

Der heimische Arbeits- oder Spiele-PC ist zur Aufzeichnung von Videoüberwachung ebenfalls ungeeignet. Dieser ist bereits ausgelastet, müsste immer eingeschaltet sein und kann abstürzen und verbraucht damit zu viel Strom.

Cloud-Aufzeichnung

Unzureichende Aufzeichnung in der Cloud.

Zur Aufzeichnung von Videoüberwachung sollten Langzeitrekorder verwendet werden. Die Aufnahmen erfolgen nur vor, bei und nach Ereignissen, vollständig und verlustfrei. Dabei sind die Geräte sehr energieeffizient und die geringe Größe ermöglicht eine verdeckte Anbringung, so dass die Geräte bei Einbrüchen nicht erkannt werden. Mit einem angeschlossenen Monitor können die Aufzeichnungen abgespielt und einzelne Ereignisse, z. B. ein Diebstahl, auf USB-Stick oder Servern herunter gesichert werden. Die Live-Bilder und Aufzeichnungen können auch über Netzwerk und Internet über Android und IOS-Apps und mit Windows abgerufen werden. Ein Langzeitrekorder ist quasi die eigene Cloud. Moderne Rekorder können die Aufnahmen kopieren, automatisch und zusätzlich in weitere Clouds und auf Server.

Langzeitrekorder-Aufzeichnung

Richtige Aufzeichnung mit einem Langzeitrekorder.


12) Kameras hängen zu hoch

Zu hoch installierte Videoüberwachung liefert nur eine Vogelperspektive. Verfügt diese noch über Nachtsicht-LEDs, so erfplgt auch noch die Ausleuchtung ungünstig von oben nach unten anstatt weitläufig in die Fläche.

Kamera zu hoch

Zu hoch installierte Kameras.

Grundsätzlich gilt, eine Kamera sollte so niedrig wie möglich installiert werden. Denn damit hat man die beste Perspektive sowie die beste Nachtausleuchtung, da von vorne nach hinten gesehen und ausgeleuchtet wird. Allerdings sollten die Kameras auch noch so hoch hängen, dass nicht einfach so sabotiert werden können. Die Kunst ist der Kompromiss. Eine Faustregel ist, die Kamera nicht höher, besser niedriger, als deren Entfernung zum Überwachungsbereich zzgl. 1,50 Meter zu hängen. Ein guter Kompromiss sind 3 – 3,50 Meter Höhe für Bereiche, die unmittelbar vor der Kamera liegend überwacht werden sollen.

Kamera richtige Höhe

Optimale Höhe, ca. 3 Meter.


13) Ständig drehende Videoüberwachung und steuerbare Kameras

Eine Videoüberwachung die sich immer dreht, soll „alles“ überwachen.

motorisierte Kamera

Kameras die hin und her schwenken sind nicht empfohlen!

Eine motorisierte Videoüberwachung ist nicht praxistauglich. Wird gerade ein Bereich links erfasst, so ist der andere z. B. rechts gerade nicht videoüberwacht. Dies könnten Täter ausnutzen und entsprechend zuschlagen. Ständig bewegliche Kameras würden ähnlich einem Auto, welches ununterbrochen fährt, schnell verschleißen. Daher gehen diese Kameras schnell kaputt. Die in Punkt 11) beschrieben „Aufzeichnung bei Bewegungen“ würden nicht funktionieren, da sich der Bildinhalt ständig ändert.

Die Lösung ist die gleiche wie im Punkt 7) „falsche Kamera-Blickwinkel“ beschrieben. Der mit Video zu überwachende Bereich wird einfach in mehrere Zonen aufgeteilt und mit mehreren Kameras überwacht. Allerdings gibt es eine Ausnahme:

steuerbare Kamera

Steuerbare Kameras sind nur bei bemannten Videoüberwachungen sinnvoll.

Unter bestimmter Voraussetzung kann eine steuerbare Videoüberwachung mit Zoom-Funktion trotzdem sinnvoll sein. Eine große Fläche wie ein Platz im Einkaufscenter oder Station wird mit Hilfe von Sicherheitspersonal kontrolliert. Wenn in einem Bereich dann Probleme, z. B. Randale auftreten, kann fallweise die Kamera zur Aufklärung und zur Erstellung von Beweisvideos dorthin gesteuert und mit der unabdingbaren Zoomfunktion das Ereignis heran gezoomt werden.


14) Kabel und Strom falsch oder vergessen

Oft werden keine oder falsche Kabel in der Bauphase oder bei Gebäudesanierungen für die Videoüberwachung verlegt.

Strom

An die richtigen Kabel mit Strom denken!

Am besten ist es, die Videoüberwachung in der Bau- oder Sanierungsphase gleich mit zu kaufen und in Betrieb zu nehmen. Somit werden gleich die richtigen Kabel verlegt und getestet. Eine Beschädigung der Videoüberwachungs-Kabel würde sofort auffallen und kann noch vor der Fertigstellung des Bauvorhabens behoben werden. Außerdem ist das Objekt bereits videoüberwacht!

Steckdose

Das richtige Kabel verlegen, z. B. Kombikabel Koax-Video + Strom!


15) Videoüberwachung mit Ton

Grundsätzlich sollte bei einer Videoüberwachung kein Ton vorhanden sein. Tonaufzeichnungen sind in Deutschland generell verboten und können dazu führen, dass die Aufzeichnungen der Videoüberwachung gerichtlich nicht anerkannt werden, da diese dann illegal sind.

Ton

Zur Videoüberwachung bitte keinen Ton verwenden!


Katalog, alle Produkte zur Videoüberwachung

Fachwissen VideoüberwachungAktuell: HD ist in der Videoüberwachung Standard

Seit dem Jahre 2013 setzen sich HD-Videoüberwachungssysteme durch. Diese haben mehr Detailerkennung und sollten heutzutage zur Videoüberwachung eingesetzt werden. Der Grund ist, dass man durch die hohe Auflösung nur noch ca. die Hälfte oder nur ein Drittel an Überwachungskameras benötigt. Die Kosten von HD-Videoüberwachungssystemen liegen aber nur ca. 30 % über der inzwischen veralteten SD-PAL-Technik. Somit wird die Videoüberwachung dann insgesamt deutlich preiswerter.

Inhaltsverzeichnis

    Rechtslage und unsere Referenzen:

  • Rechtsberatung ↓ Videoüberwachung ist fast immer zulässig. Erfahren Sie alle rechtlichen Aspekte zum Einsatz von Videoüberwachung.
  • Referenzen ↓ Sehen Sie unsere Referenzen wie REWE, EDEKA, Shell, Haema, Unis usw..


  • Fachwissen Videoüberwachung:

  • Videoüberwachung - die 15 häufigsten Fehler. ↑ Das Wichtigste: Vermeiden Sie die 15 häufigsten Fehler beim Kaufen von Videoüberwachung!
  • Möglichkeiten der Videoüberwachung ↓ Vielfältiger als Sie vielleicht denken. Erfahren Sie viele Möglichkeiten zum Einsatz von Videoüberwachung.
  • Videoüberwachung - Vorteile und Nachteile. ↓ Auf den Punkt gebracht. Die Vorteile und Nachteile von Videoüberwachung.
  • Kamera-Arten ↓ Warum sind HD-SDI Kabelkameras der empfohlene Standard? Gibt es Nachtsicht? Welche Bauformen gibt es? Verdeckte, offensichtliche, getarnte oder Minikamera? Wie kann ich mein eigenes Netzwerk als Infrastruktur zur Videoüberwachung verwenden?
  • Funk- und WLAN-Nachteile ↓ Weshalb sollten Sie niemals WLAN- oder Funkkameras verwenden und welche Alternativen gibt es an installationsfreien Überwachugskameras trotzdem?
  • Technik Wissen - Videoüberwachung im Detail ↓ Erfahren Sie hier technische Details, falls Sie eine Videoüberwachung installieren möchten. Welche Kamera in welcher Installationshöhe soll ich wählen und wie funktioniert eine Nachtsicht? Welche Komponenten in der Überwachungskamera erzeugen das Bild und bestimmen die Qualität? Wie werden diese vor Sonnenlicht geschützt? Wie kann man auch aus großer Entfernung videoüberwachen?
  • Aufzeichnung und Zubehör ↓ Lernen Sie Aufzeichnungsvarianten und weiteres Zubehör kennen.
  • Videoüberwachung in der Praxis ↓ Praxisbeispiele und Installationstipps. Von der Tankstelle über den Supermarkt bis zum Eigenheim. Wie man mit intelligenten Konzepten nur wenig Kameras benötigt.


  • Produkte Videoüberwachung:

  • Alle Warenkategorien von TopSicherheit ↑ Diesen Beratungs-Teil verlassen - hier gelangen Sie zum oberen Teil unserer Hauptseite zu allen Warenkategorien.

Möglichkeiten der Videoüberwachung

Überwachungskameras können vielfältiger eingesetzt werden, als man anfangs glauben mag. Sie leisten Einbruchschutz, helfen zur Überwachung von Personen und/oder gewissen Prozessen, z. B. zum Videoüberwachen von Produktionsabläufen usw. Entdecken Sie jetzt zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten der Überwachungskameras…

  • Videoüberwachung-Supermarkt
  • Videoüberwachung-Großmarkt
  • Videoüberwachung-Einbruchschutz
  • Videoüberwachung-Tankstelle
  • Einbruchschutz mittels VideoüberwachungHäuser und Firmengelände videoüberwachen

    Hochwertige Sicherheitstechnik ist in der Tat „goldwert“, gedenkt man nur, dass in Deutschland alle vier Minuten in ein Haus oder eine Wohnung eingebrochen wird. Überwachungskameras helfen an Privathäusern auf Firmengeländen, Einbrüche abzuwehren und aufzuklären.

    Videoüberwachung von BrennpunktenKriminalitätsbekämpfung: Überwachung von Schulen, Spielplätzen, Parks usw.

    Bereiche in denen häufiger Vandalismus stattfindet oder in denen Straftaten begangenen stattfinden, wie z. B. an Schulen, in Parks und auf Spielplätzen, können mit Videoüberwachung wirksam geschützt werden.

    Ladenüberwachung Diebstahlquote erheblich senken – von der „Tante Emma“ bis zum Großmarkt

    In Läden und Supermärkten kann mit Hilfe der Videoüberwachung die Diebstahlquote erheblich gesenkt werden. Aus frequentierten EDEKA-Märkten in Berlin ist uns eine Quote von 70 % bekannt, weiterhin konnten unscheinbare „Stammdiebe, wie Rentner, welche zu ihren normalen Einkauf etwas mitgehen lassen, ausfindig gemacht werden.

    Tankstellenüberwachung Diebstahl fast vollständig vermeiden

    Fast alle Tankstellen verfügen über Überwachungskameras, welche jeden Tankplatz einzeln videoüberwachen. Somit kann Benzindiebstahl wirksam vorgebeugt und aufgeklärt werden.

    Eingänge und Einfahrten Alle Besucher sind identifizierbar erfasst

    Häufig sind an öffentlichen Gebäuden, Parkplätzen, Parkhäusern usw.. nur die Eingänge überwacht. Somit besteht die Möglichkeit, nach kriminellen Ereignissen wie Diebstahl oder Sachbeschädigung nach den Tätern zu fanden, da alles Personen erfasst wurden.

    Mit Videoüberwachung betriebliche und automatisierte Prozesse verfolgenAlles immer im Blick und Aufgezeichnet

    Videoüberwachung hilft auch innerhalb des Betriebes, den Überblick zu bewahren. Zum Beispiel beim Ablauf vieler Prozesse, die automatisch und monitorisiert ablaufen. Dank Überwachungskameras können einzelne Prozessschritte bspw. auf einer Verpackungsstation nicht nur zurückverfolgt, sondern auch analysiert und bewertet werden.

    Videoüberwachung Grossmarkt Videoüberwachung Domekamera

    Langzeitstudien im Zeitraffer mit Videoüberwachung filmenIm Zeitraffer erleben...

    Zur Überwachung von Situationen, in denen in großer Zeit eine verhältnismäßige kleiner Änderung erfolgt, können Überwachungskameras eingesetzt werden. Beispiele sind Pflanzenwachstum Beobachtung oder die Dokumentation eines Baufortschrittes auf einer Baustelle. Die Aufzeichnung der Videoüberwachung wird so konfiguriert, dass nur wenig Bilder, z. B. pro Stunde nur ein Bild, aufgenommen wird. Beim Abspielen entsteht ein Zeitraffervideo.

    Videoüberwachung von Pflanzen mit Akku Videoüberwachung Wald Pflanzen Überwachung

    Video Beobachtung Live von Pflegepersonen und HaustierenHilfsbereit immer alles im Blick

    Bei pflegebedürftigen Personen, die auf Ihre Hilfe und Fürsorge angewiesen sind, ist der Einsatz von Kameras besonders wichtig. Sie bieten die Möglichkeit, sofort zu reagieren. Denn manchmal zählt jede Minute, wenn Hilfe geleistet werden soll.

    Videoüberwachung im Kinderzimmer für Baby & KleinkindUnsere liebsten in Sicherheit auch mal alleine lassen...

    Auch bei der Betreuung von lieben Kleinen leisten Überwachungskameras gute Dienste. Dank permanenter Beobachtungsmöglichkeit bringt ein Babyphone mit Monitor oder alternativ ein simples Videoüberwachungssystem Gewissheit über Geschehnisse im Kinderzimmer und trägt zur Entspannung besorgter Eltern bei.

    Videoüberwachung-Haustiere

    ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    Vorteile und Nachteile von Videoüberwachung

    Der Prozess der Videoüberwachung bringt viele Vorteile mit sich, birgt aber unter Umständen auch einige negative Aspekte.

    Vorteile von Videoüberwachung

    Dank gegebener Möglichkeit, Personen, Sachen und Prozesse dank Videoüberwachungssystemen auch in Abwesenheit beobachten zu können, ist man bestens informiert, kann eingreifen und bei Bedarf Hilfe leisten oder anfordern.

    Videoüberwachung kann eine abschreckende Wirkung ausüben und die meisten Gelegenheitstäter in die Flucht treiben. Oder aber diesen buchstäblich ins Gesicht schauen. So können sie erkannt und bestenfalls schnell gefasst werden.

    Anschaffung und Anbringung von der zur Videoüberwachung an einem gut sichtbaren Platz, ist eine gute Investition und hervorragende Präventionsmaßnahme.

    Überwachungskameras anschaffen - bares Geld sparen

    Videoüberwachung in Supermärkten und anderen Verkaufsflächen helfen, die Inventurdifferenzen erheblich zu reduzieren. Folgende Praxiserfahrung können wir durch Berliner Edeka-Filialen mit hoher Kundenfrequenz mit einer gut durchmischten Käuferschicht wiedergeben. Durch Überwachungskameras konnten die diebstahlbedingten Inventurdifferenzen um ca. 60 % reduziert werden. Somit haben sich die Videoüberwachungssysteme bereits nach kurzer Zeit rentiert, meistens innerhalb von drei bis sechs Monaten. Die Videoüberwachung in diesen Supermärkten schreckt zunächst einmal viele Täter ab. Ängstliche Personen und vorbestrafte Diebstahl-Willige fürchten sich vor den Konsequenzen, welche sie durch einen Videobeweis entstehen können. Diese suchen eher eine entspannte Gelegenheit zum Diebstahl und meiden somit die videoüberwachten Supermärkte. Das Betrachten der Live-Bilder ermöglicht die sofortige Überführung von Dieben. Mit dem Auswerten der Aufzeichnungen werden Wiederholungstäter erkannt. Oftmals offenbart die Videoüberwachung auch Sachverhalte, die man so nicht erwartet hätte. Größte Schäden richten z. B. seriös und betucht wirkende Kunden an. Sie bezahlen ihren Einkauf zwar an der Kasse, stehlen bei jedem Einkauf dazu aber noch teure Waren. Die Eliminierung dieser cleveren Kriminellen bringt das größte Plus an Wirtschaftlichkeit dieser Märkte, da jeder Wiederholungstäter so gestoppt werden kann.

    Botschaft Kameras

    Da Anbringung von Überwachungskameras auf eigenem Gelände als Anschaffung von Sicherheitstechnik gesehen wird, kann dies versicherungstechnisch niedrigere Beiträge bedeuten. Fragen Sie bei Ihrer Versicherung nach, ob dies auch in Ihrem Fall zutreffend ist.

    Auch als Betreiber von Gewerbe können Sie dabei sparen, denn Sicherheitstechnik lässt sich vom Steuer absetzen. Besonders Gewerbebetreibende, Freiberufler, juristische Personen und Erbengemeinschaften könnten davon profitieren.

    Für Privatpersonen gilt der oben genannte Vorteil nur in Ausnahmefällen. Besondere Umstände wie Einbruch oder häufige Sachbeschädigung können die Absetzung von Steuer als außergewöhnliche Belastung begünstigen. Ob dies in Ihrem Fall vorliegt, ist mit einem Steuerberater abzuklären.

    Nachteile von Videoüberwachung

    Anschaffung und Anbringung eines Überwachungssystems kann präventiv hervorragende Dienste leisten und gleichzeitig ein unüberhörtes Signal für Kriminelle sein, dass an dem betreffenden Ort Wertsachen aufbewahrt werden. Dabei ist von zweifelhaften und billigen Modellen sowie von Kamera-Attrappen, die sog. Fake-Überwachungskameras, abzuraten. Diese verfügen über für Videoüberwachungskameras untypische Auffälligkeiten wie Dummys mit rot blinkenden LEDs und/oder unrealistische Schwenkungen. Diese signalisieren: Hier gibt es etwas Wertvolles zu holen, (echte) Sicherheitstechnik ist jedoch nicht vorhanden.

    Ein ebenfalls nachteiliger Aspekt bei Benutzung von Überwachungskameras ist das Verletzen unterschiedlicher persönlicher Rechte. Dieses kann schlimmstenfalls Bußgelder oder Unterlassungsklagen zu Folge haben. Denn im Grunde darf man mit Videoüberwachung nur sein eigenes Gelände überwachen. Es ist im Grunde erst einmal untersagt, öffentliche Bereiche zu filmen. Jedoch ist es durch die Anbringung einer Überwachungskamera oft unvermeidlich, öffentliches Gelände mit aufzunehmen. Oft ist die Videoüberwachung von öffentlichen Flächen sogar nötig, da diese Zuwege oder Zuwege von potentiellen Tätern sind. Diese sollen häufig aus verschiedenen Gründen bereits dort erfasst werden. Im weiteren Verlauf dieses Videoüberwachungs-Ratgeber finden Sie den Teil „Rechtsberatung“. Dort erfahren Sie, unter welchen Umständen Sie als Geberbetreibender oder Privatperson trotzdem öffentliche Flächen videoüberwachen können. Das ist z. B. nach kriminellen Handlungen oder bei Gefährdung durchaus möglich und wird in vielen Großstädten, wie z. B. in Berlin, häufig praktiziert.

    Videoüberwachung Botschaft

    In Banken und Casinos ist eine Videoüberwachung gesetzlich vorgeschrieben. An Flughäfen und Bahnhöfen fast immer vorhanden. In Supermärkten und auf Verkaufsflächen sowie in öffentlichen Brennpunkten wird sie zur Reduzierung der Kriminalität empfohlen.

    Somit wurden einige Gründe für Videoüberwachung erläutert, samt Vor- und Nachteilen. Des Weiteren werden Sie informiert zu den Arten von Überwachungskameras und zu optionalem Zubehör dazu.

    ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    Arten von Überwachungskameras

    Eins vorweg. Zur professionellen und störungsfreien Videoüberwachung können wir ausschließlich nur verkabelte Lösungen empfehlen. Man betreibt Videoüberwachungsanlagen zwar auch per Funk oder WLAN, jedoch treten dabei unvermeidbar Störungen und Einschränkungen bis hin zur völligen Funktionsunfähigkeit auf. Zur sicheren Übertragung empfehlen wir ausschließlich Video-Systeme mit Kabel. Ein kleines Videoüberwachungssystem kann bereits aus einer Überwachungskamera bestehen, die sich an einem Monitor und/oder Rekorder angeschlossen befindet. Im gewerblichen Gebiet oder bei hochwertigen Systemen für das Eigenheim wird Videoüberwachung oft mit Alarmanlagen kombiniert. So besteht die Möglichkeit, bei Alarmauslösung auf das Videoüberwachungssystem aus der Ferne über das Internet zuzugreifen.

    Je nach Art, Preis und Qualität abhängig, werden Kameras entweder verdeckt oder offensichtlich hergestellt. Sie verfügen oft über Infrarot-Nachtsicht und sind im wetterfesten Gehäuse untergebracht. Weiterführend gibt es steuerbare PTZ-Kameras, die über Funktionen wie Schwenken, Neigen oder Zoomen verfügen.

    Videoüberwachung Kabel

    PAL-Kameras – die billige Variante mit veralteten analogen Video-Standard

    Sie sind analoge Systeme, die sich beim Übertragen des Signals des Fernsehstandards PAL (Phase Alternative Line) bedienen. Die Bildauflösung wird in TVL (TV-Linien) festgelegt. Die Übertragung erfolgt entweder über Koaxialkabel oder über analogen Videofunk. Die Übertragung und somit die Qualität des Bildes bleiben nur über Kabel stabil, denn ihre Benutzung erfolgt unabhängig vom Netzwerken oder belegten bzw. gestörten Funkkanälen.

    Im Unterschied zu den Netzwerkkameras, können bei dieser Art von Kameras keine Verzögerungen (Latenzzeiten) oder Ruckeln (Aussetzer) aufkommen, denn das Videosignal verfügt immer über “freie Bahn”.

    Beim Aufzeichnen kommt ein Langzeitrekorder zum Einsatz, mit dem die Überwachungskameras mit jeweils einem eigenen Kabel gekoppelt sind. Netzwerkanschluss ist bei fast allen Langzeitrekordern verfügbar. Somit kann die PAL-Kamera an ein örtliches Netzwerk (LAN) oder ans Internet angebunden werden. Der Rekorder hat dabei die Funktion eines Video-Servers und streamt alle Kameras live in ein LAN oder ins weltweite Netz. Mit entsprechender Software hat man darüber hinaus Zugriff auf die Kamera per Smartphone, iPhone, Tablet, Mac bzw. Windows.

    Der Vorteil einer Pal-Kamera zur Videoüberwachung ist der geringe Preis. Der Nachteil ist die geringe Auflösung von nur ca. 0,5 Megapixel, welches folgendes Bild zeigt. Gesichter lassen sich nur in bis zu 3,50 Meter breiten Bereichen so gut erkennen, dass Fahndungsbilder daraus erstellt werden können. Das ist bei einem breiten Blickwinkel nur im Nahbereich direkt vor der Überwachungskamera möglich. Ein weiterer Nachteil ist das sog. Interlace-Verfahren. Da nur jeweils ein Halbbild nacheinander übertragen wird, entsteht eine Bewegungsunschärfe bei schnellen Bewegungen. Ein Standbild besteht aus zwei zusammengerechneten Halbbildern. Diese verfügen nur jeweils über die Hälfte der Auflösung und schnell bewegte Objekte befinden sich an unterschiedlichen Stellen. Daraus folgend ist das bewegte Objekt auf einen Standbild einer Pal-Videoüberwachung leider unscharf.

    Videoüberwachung öffentlicher Bereiche

    HD SDI-Kameras – empfohlen mit bestem Preis- Leistungsverhältnis

    SDI-Kameras verfügen über die Vorteile von PAL-Kameras bzgl. der einfachen und störungsfreien Übertragung über Koax-Kabel ohne Latenzzeiten, zudem sind sie nur ca. 30 – 50 % teurer. Deren HD-Auslösung ist jedoch vier-mal so hoch, somit haben sie das beste Preis- Leistungsverhältnis in der Videoüberwachung. Weiterhin werden keine Halbbilder nacheinander übertragen, sondern Vollbilder. Dies wird als progressive Übertragung bezeichnet, dafür steht das „p“ bei der Bezeichnung der HD-SDI-Videoüberwachungsauflösung „1080p“.

    Um aufzunehmen, sind SDI-Langzeitrekorder zwingend notwendig, die z.B. nur bei Bildänderungen auf die eingebaute Festplatte aufnehmen. Die Bilder stehen über den Netzwerkanschluss im heimischen Netzwerk, dem Firmennetzwerk und im Internet zur Verfügung.

    Zu beachten ist, dass jede SDI-Kamera mit einem eigenen Koaxialkabel an den Langzeitrecorder angeschlossen ist. Sie sind empfehlenswert, wenn ein Wechsel von analogen PAL-Kameras durch HD-Kameras erfolgen soll. Da PAL- und SDI-Kameras über denselben Anschluss (Koaxialkabel) verfügen, kann die bestehende Videoüberwachung-Infrastruktur weiterhin verwendet werden.

    Eine gute Alternative zu PAL-Kameras stellen HD-SDI-Kameras dar. Vorteilhaft sind dabei die unkomplizierte Installation, bei der keine Netzwerkkenntnisse erforderlich sind und eine sichere, störungsfreie Übertragung, ohne Aussetzer wie Ruckeln bei ausgelasteten Netzwerken oder Verzögerungen des Live-Bildes (sog. Latenzzeiten). Die SDI-Videosignale sind störungsfrei.

    Folgendes Bild zeigt das Ergebnis einer Full-HD-Videoüberwachung mit Hilfe von HD-SDI. Gesichter lassen sich in bis zu ach Meter breiten Bereichen so gut erkennen, dass Fahndungsbilder daraus erstellt werden können. Bekannte Personen können in bis zu 15 Meter breiten Bereichen wieder erkannt werden.

    Videoüberwachung HD

    Netzwerkkamera / IP-Kamera zur Videoüberwachung

    Netzwerkkameras übertragen direkt in das Netzwerk und dank eines kleinen Computers, der in ihnen steckt, sind sie direkt und ohne PC funktionsfähig. Sie können gleich nach dem Auspacken ans Netzwerk und/oder an das Internet angeschlossen und ausprobiert werden. Der Vorteil liegt auf der Hand. Ein bestehendes Netzwerk kann zur Videoüberwachung einfach mit verwendet werden. Die Errichtung einer Infrastruktur für das Videoüberwachungssystem wird stark reduziert oder entfällt völlig. Kameragruppen, bestehend aus mehreren Überwachungskameras zur Videoüberwachung, können mit nur einen Netzwerkkabel erreicht werden. Ein modernes 1 oder 10 GB Netzwerk kann eine Videoüberwachung in der Regel gut und zusätzlich zur bestehenden Aufgabe mit bewältigen. Zur Planung sollten Sie Ihren Netzwerk-Administrator kontaktieren, ob das Netzwerk dazu ausreichend ist. Oft können vorhandene Netzwerke durch den Austausch von Switches und/oder Hauptkabeln einfach auf 1 oder sogar 10 GB aufgerüstet werden.

    Jede Netzwerkkamera hat eine eigene IP-Adresse und wird deswegen auch IP-Kamera oder LAN-Kamera genannt. So wird diese Kamera zugeordnet. Der Stream ist im gesamten Netzwerk oder Internet mit nahezu allen Plattformen wie PC, MAC, Tablet, Smartphone, I-Phone usw. zu sehen und können an einem PC mit der mitgelieferten Software oder mit einem Netzwerkvideorekorder (NVR) aufgenommen werden.

    Für qualitätsvolle Aufnahmen sind Netzwerkvideorekorder empfehlenswert. In der Regel werden nur 25 Watt benötigt und bieten zur Live-Darstellung Monitoranschlüsse. Ein Fernzugriff über das Internet via Laptop, MAC, iPhone oder Smartphone auf die Netzwerkkameras und Aufnahmen ist ebenso vorhanden.

    NVR

    Um auch von unterwegs Zugriff auf die Kameras zu haben, sind spezielle Apps äußerst hilfreich. Wie hoch die Qualität der Videoüberwachung bezüglich Auflösung und Anzahl der Bilder pro Sekunde ist, hängt von der Bandbreite des Internets ab.

    Für eine optimale Verbindung muss ein hoher Upload am Installationsort der Kamera (nicht zu verwechseln mit dem Download) bereit bestehen. Eine Geschwindigkeit von etwa vier Megabit wird gebraucht, um eine HD-Netzwerkkamera in voller Qualität auszunutzen. Auf diese Weise ist eine professionelle Aufnahme von Netzwerkkameras nur im lokalen Netzwerk per Windows-PC oder Netzwerkvideorekorder machbar.

    In einem modernen, lokalen 1000-MBit-Netzwerk, das nicht bis zu seiner Kapazitätsgrenze ausgelastet ist, stehen die erwähnten Bedingungen auch für mehrere Kameras bereit.

    In der Praxis ist eine sog. Cloud-Aufzeichnung, darunter ist die Aufzeichnung der Videoüberwachung im Internet zu verstehen, nur mit VDSL oder Glasfaseranschlüssen an 10 MBit Upload sowie mit fester IP-Adresse denkbar. Deshalb ist die Aufnahme von Netzwerkkameras ausschließlich über NVR im selben Netzwerk empfehlenswert.

    Bitte beachten: Bei dem Einsatz von Netzwerkkameras entstehen bei der Livewiedergabe Latenzzeiten, die einer Verzögerungszeit vom Livebild entsprechen. Diese liegt in der Regel zwischen 0,3 und 0,7 Sekunden und ist von Netzwerkkomponenten und der Hardware zur Wiedergabe abhängig.

    Für eine möglichst kurze Verzögerungszeit, sollten zur Livewiedergabe überdimensionierte Netzwerkvideorekorder oder PCs verwenden werden. Beispielweise eignet sich ein 16-Kanal-NVR mit Monitoranschluss für die Wiedergabe von 8 Kameras.

    Aussetzer und Ruckler hingegen können bei bereits ausgelasteten Netzwerken entstehen, eine Minimierung ist bei ausreichend freier Kapazität möglich.

    Für ausreichende Sicherheitsreserve sollten 10 MBit für eine HD-Kamera im Netzwerk vorhanden sein.

    Netzwerkkameras vs. Pal und SDI – Vorteile und Nachteile

    Nur die PAL- und SDI-Kameras garantieren bei einer Videoüberwachung ein stets schnelles Livebild ohne Aussetzer. Denn diese haben für jede einzelne Kamera ein Koax-Kabel und somit eine Datenautobahn ohne „andere“ Teilnehmer. Oft kann jedoch nicht auf Netzwerkkameras verzichtet werden. Denn eine Netzwerk-Infrastruktur ist oft einfacher zur errichten da eine Vielzahl von Kameras mit nur einen Netzwerkkabel erreicht werden kann. Bei PAL- oder SDI muss im Gegensatz dazu zu jeder Kamera ein eigenes Koaxialkabel gelegt werden. Bei der Verwendung von Netzwerkkameras sollten Sie die Errichtung eines eigenen Netzwerkes nur für die Videoüberwachung in Betracht in Betracht ziehen, damit die Kameras eine so „frei wie mögliche Datenautobahn“ bekommen. Dann sind Aussetzer nahezu ausgeschlossen und der Nachteil zu PAL oder HD-SDI nahezu ausgeschlossen. Der Zugriff über das Heim- und Firmennetz und ein Internetzugriff sind in diesem Falle dann über Netzwerkbrücken zum Router möglich.

    Domekameras vs. klassische Wand- / Zylinderkameras

    Nebst Auflösung und Signalübertragungen analog und digital wird eine Überwachungskamera nach ihrer Bauform definiert. Eine Form, der vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in großen Märkten anzutreffen ist, ist die der Domekamera. Ihr Name verdankt die Kamera der Halbkugel-Optik. Sie stellt ein nahezu blickdichtes Gehäuse dar, zum perfekten Verschleiern von gerade überblickten Bereichen.

    Domekamera

    Nachteilig bei Domekameras ist, dass durch die geringe Baugröße nur wenige Infrarot-LEDs zur Nachtsicht eingebaut werden können. Somit ist die Reichweite zur Videoüberwachung bei völliger Dunkelheit auf zehn Meter zum Überblicken von Ereignissen und auf fünf Meter zur Gesichtserkennung für Fahndungsbilder begrenzt. Ist diese Reichweite ausreichend wie z. B. an Eingängen und Eigenheimen oder ist eine Nachtsichtfunktion wie z. B. in Supermärkten nicht erforderlich, empfehlen wir diese Domekameras. Sie werden üblicherweise an Decken oder Vordächern installiert und wirken eher unauffällig und ästhetisch. Stärkere Nachtsicht ermöglichen große Wand- und Zylinderkameras, da diese mehr LEDs zur Nachtausleuchtung aufnehmen können.

    Zylinderkamera

    Bei einer normalen, zylindrisch aussehenden Überwachungskamera mit Wandhalter, weißt man stets exakt, wo sich das maschinelle Auge momentan befindet. Bei der oben genannten Domekamera hingegen fühlt man sich die ganze Zeit beobachtet. Dank ihrer Bauform ist diese robuster als eine normale Überwachungskamera und wird besonders an sozialen Brennpunkten und in Supermärkten usw. zum Observieren benutzt.

    Die Kameras werden bei der Installation fest ausgerichtet. Für ein optimales Ergebnis sollte der Überwachungsbereich mindestens minus ca. einen Meter so weit entfernt sein, wie hoch diese angebracht sind. Somit erhält man eine gute Perspektive. Bei dreiachsialen Domekameras ist auch eine Wandmontage möglich, wobei die Kamera dann nur von der Wand wegschauen kann. Zur parallelen Sicht folgend zur Wand, an welcher die Kamera installiert ist, müssen Wand- und Zylinderkamera mit Wandhalter verwendet werden. Moderne Domekameras lassen es zwar zu, dass deren Optik um 90 Grad gedreht werden kann. Somit können diese auch direkt an Wänden installiert werden. Der videoüberwachte Bereich kann aber nur gegenüber der Kamera liegen, da diese nicht hinter ihre eigene Achse, also parallel zu ihrer Installationswand, schauen kann. Soll eine Domekamera parallel zur Wand schauen um zum Beispiel einen in der Wand liegenden Eingang zu überwachen, muss diese einige Zentimeter mit einem Wandhalter abgesetzt und wie eine Glocke installiert werden. Wenn man nicht unbedingt dieses Design bevorzugt, sollte man besser eine Wand- oder Zylinderkamera verwenden.

    Domekamera

    PTZ-Überwachungskamera und Speed-Dome-Kameras

    Die PTZ-Kamera ist eine steuerbare Kamera, die frei bewegt werden kann. Es gibt sie als Zylinderkamera oder in Dome-Bauform. Sie sind in der Lage, nach links und rechts zu schwenken sowie sich nach oben und unten zu neigen. Dazu verfügen sie über eine Zoom-Funktion, um das ins Visier genommene Objekt näher heranzuzoomen. Die PTZ-Kameras verfügen über einen Autofokus für eine optimale Schärfe im entsprechenden Bildausschnitt.

    Neben PTZ-Kameras gibt es auch die sogenannten Speed-Dome-Kameras. Diese verfügen, wie der Name schon sagt, über eine besonders schnelle Steuerung.

    Empfehlung: PTZ-Kameras mit automatischer Verfolgung, auch Autotracking-Funktion genannt, werden öfters zur Personen-Fahndung eingesetzt. Denn mit dieser Technologie lassen sich einzelne Objekte innerhalb des Überwachungsbereichs punktgenau beobachten und verfolgen. Hierbei wird durch die Kamera eine bewegte Person aufgespürt und gezielt verfolgt. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein guter Lichtverhältnisse. Nachts werden deswegen Scheinwerfer eingesetzt, um die dafür notwendige Beleuchtung zu schaffen, bspw. durch Fluter mit Bewegungsmelder.

    Allgemein gefasst, sind PTZ Überwachungskameras besonders für bemannte Lagen geeignet, z.B. in Bereichen wie Gelände einer Werksanlage, öffentlichen Orten und Großmärkten, in denen ein Schutzmann, Privatermittler oder Polizist die Kamera gezielt steuern kann. Nachteilig ist hingegen bei permanentem Gebrauch der hohe mechanische Verschleiß, dem die PTZ-Kameras unterliegen. Und hat man eine Handlung gerade im Visier und es gibt an anderer Stelle zeitgleich ein zweites Ereignis, so ist das zweite Ereignis leider nicht videoüberwacht. Denn die Kamera befindet sich ja bei dem ersten Ereignis. Weiterhin verfügen PTZ-Kameras nicht über eine eigene Nachtsicht und sind somit auf Fremdlicht angewiesen.

    Speed-Domekamera

    Bei unbemanntem Überwachen, wie in den meisten von Videoüberwachungssituationen der Fall ist, sollte man den Überwachungsbereich auf mehrere nicht steuerbare (feste) Kameras aufteilen. Somit können die überwachten Bereiche in ihrer Gesamtheit zu jeder Zeit aufgenommen werden, ohne dass bei den festen Überwachungskameras zu einem mechanischen Verschleiß kommt. Alle Ereignisse sind videoüberwacht, eine Nachtsicht ist in der Kamera realisierbar.

    Tipp: Für den gleichen Preis wie für eine gute PTZ-Kamera, sind meistens mehrere feste Kameras erhältlich, die im Stande sind, den überwachten Wunschbereich komplett abzudecken und über eine Nachtsicht verfügen.

    Mini- und getarnte Kameras

    Dank ihrer Form und Größe gehören Minikameras zu den unscheinbaren Überwachungssystemen. Sie können so klein wie das Loch eines Knopfes sein (Pinhole, die engl. Bezeichnung) und in einem Alltagsgegenstand platziert oder gut versteckt werden. Das Objektiv einer solchen Minikamera misst ca. nur ein bis drei mm.

    Minikamera getarnte Kamera

    Getarnte Kameras sind einerseits als Minikameras in Gegenständen anzutreffen, die selbst eingebaut werden. Andererseits können sie aus Kamerakomponenten und einem Tarngehäuse bestehen. Getarnte Kameras finden Sie in Form von Wanduhren, Rauchmeldern oder Bewegungsmeldern.

    Minikameras und getarnte Kameras kommen besonders zum Einsatz, falls Straftaten aufgeklärt werden müssen und sind dann auch zulässig, wenn sie in Abwägung der Verhältnismäßigkeit das letzte mögliche Mittel darstellen.

    Nachtsichtkameras

    Infrarot-Kamera

    Bei schlechten Lichtverhältnissen oder im Dunkeln könnte man mit einer einfachen Überwachungskamera keine Bilder entstehen. Um nachts brauchbare Videos zu erstellen, werden Nachtsichtkameras verwendet, die mit Infrarot-LED ausgestattet sind. Die Ausleuchtung lässt sich mit menschlichem Auge nicht wahrnehmen und der videoüberwachte Bereich bleibt nach wie vor dunkel. Für große Reichweiten ab fünf Metern ist eine wirklich gute Nachtsichtkamera notwendig, denn es gilt: Je mehr Infrarot LED, umso besser. Die meisten Überwachungskameras zur Videoüberwachung verfügen über diese Nachtsichtfunktion.

    Videoüberwachung-Nacht

    Bei Videoüberwachungen gibt es grob drei Stufen der integrierten Infrarot-Nachtsicht. Domekameras und kleine Wandkameras verfügen über bis zu 35 LEDs. Diese leuchten klar zur Gesichtserkennung bis ca. zwei fünf Meter, zur Verfolgung von Ereignissen bis zu zehn Meter weit. Beachtet werden muss, das bei einstellbaren Objektiven die breitesten einstellbaren Winkel, bis zu 100 Grad, oft größer eingestellt werden können, als der Leuchtwinkel der LED, welcher meistens ca. bei 50 liegt. Somit sind die Ränder schwächer oder gar nicht ausgeleuchtet. Reflektierende Wände können diesen Effekt etwas kompensieren. Möchte man jedoch breiter ausleuchten, sind von vorn herein entsprechend folgende Kameras zu verwenden, welche die breite Ausleuchtung je nach Ausführung mit beherrschen. Diese größeren sind Wandkameras und verfügen zwischen 70 – 100 LED. Diese leuchten klar zur Gesichtserkennung sechs bis zehn Meter weit, Ereignisse können zwischen 12 und 20 Meter gesehen werden. Die dritte Stufe sind Kameras mit externen Infrarot-Scheinwerfern, welche über 200 LED und mehr verfügen und zwischen 25 und 60 Meter je nach Ausführung an Reichweite schaffen.

    Kamera mit externen IR-Scheinwerfern

    Zur Erkennung verdächtiger Vorgänge ist die Wärmebild-Kamera eine gute Alternative, denn dafür wird kein Infrarot-Licht benötigt. Somit sind diese Kameras klein und unauffällig. Sie erfasst die Wärme von Objekten, die z.B. Personen oder Autos ausstrahlen, und erzeugt daraus ihr Überwachungsbild. Dieses Bild kann aber nicht zum Identifizieren genutzt werden, denn es stellt lediglich Umrisse dar. Mit der Aufzeichnung ist jedoch erkennbar, dass in einem dunklen Bereich etwas Verdächtiges vor sich geht und der Wachdienst o. Ä. kann somit alarmiert werden.

    Wärmebild

    ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    Kabellose vs. kabelgebundene Kameras

    Sowohl kabelgebundene als auch kabellose Überwachungskameras eignen sich zum Gebrauch. Dabei sollte man bedenken, dass bei kabellosen Kameras, bei denen die Übermittlung über WLAN oder Funk erfolgt, ein sehr hohes Risiko einer Unterbrechung oder Signalstörung mit sich bringen. Von Funk-Videoüberwachung raten wir daher dringend ab!

    Alle Funksender arbeiten in einem bestimmten Frequenzbereich. WLAN für digitale und Funk für analoge Übertragungen, senden z. B. in demselben Bereich bei etwa 2,4 GHz. Eine Störung des Funk-Signals kann folglich bereits vorliegen, wenn bspw. der WLAN-Router des Nachbars im gleichen Frequenzbereich läuft. Dazu richtet sich die Qualität der Übertragung nach der Reichweite des Funkes. Die gängige Reichweite beträgt 10 bis 30 m, maximal jedoch eine massive Wand. Auch von einer WLAN-Videoüberwachung raten wir deshalb dringend ab!

    Anmerkung: Um eine professionelle Videoüberwachung zu erzielen, empfiehlt sich die Verwendung von Kabelkameras. Ein WLAN-Kamerasystem, auf ein bis zu vier Kameras beschränkt, kann die einzige drahtlose Alternative sein, die funktioniert. Dabei muss jede Kamera an ihrem Installationsort über einen WLAN-Pegel von mind. 60% verfügen. Dies ist aber lediglich durch maximal eine massive Wand und/oder ca. 10 m Entfernung realisierbar.

    Da die Übertragung bei analogen Funkkameras unverschlüsselt erfolgt, besteht zudem eine Abhörgefahr. Sie sind heutzutage nicht mehr empfehlenswert, da dadurch im regulären Fall keine sichere Übertragung stattfindet. Auch aus diesem Grund raten wir von einer drahtlosen Videoüberwachung ab!

    Funk-Videoüberwachung

    Hinweis: Eine gute Alternative zur Funkkamera, die zudem installationsfrei ist, bilden die Power-Line-Kameras. Sie übertragen die Signale als Netzwerkkameras über die Stromleitung. Sind NVR und Router ebenfalls an dem Powerline-Netzwerk angeschlossen, ist eine Netzwerkverbindung über das Stromkabel möglich.

    Powerline-Videoüberwachung

    ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    Videoüberwachung technische Details – was gilt es alles zu beachten?

    Per Definition ist eine Videoüberwachungskamera eine Videokamera zur Wiedergabe von Vorgängen in gewissen Bereichen in Form von bewegten Bildern. Dies erfolgt dann als Livestream und/oder wird aufgezeichnet. Ähnlich einer Standardvideokamera besitzt sie eine gewisse Auflösung, hat ein Objektiv mit Brennweite ggf. eine Auto-Iris-Blendefunktion und einen lichtempfindlichen Bildsensor, der für Hell & Dunkel sowie für die Farbgebung sorgt.

    Die richtige Videoüberwachungs-Installationshöhe

    Maßgeblich für den Erfolg von Videoüberwachungen sind verwertbare Bilder. Bei Kameras für den Nahbereich ist unbedingt auf die richtige Höhe zu achten. Dabei gilt: Je niedriger, umso besser. Ist die Kamera im Nahbereich zu hoch, ergibt sich eine Vogelperspektive, in welcher Gesichter schwerer erkannt werden und unter Umständen nur dann, wenn der Täter „nach oben“ in die Überwachungskamera schaut. Weiterhin kann eine zu hohe Überwachungskamera weiter entfernte Bereiche nicht mehr videoüberwachen, da Blickwinkel und Nachtsicht „nach unten gerichtet“ sind. Eine Faustregel zur guten Gesichtserkennung lautet, die Kamera darf nicht höher zzgl. 1,50 Meter installiert werden, als der videoüberwachte Bereich entfernt ist. Wird ein Eingang aus 1,30 Meter Entfernung überwacht, so darf die Kamera nicht höher als 2,80 Meter hängen. Nun soll eine Kamera jedoch auch vor Vandalismus geschützt sein was bedeutet, dass man die Kamera nicht ohne weiteres erreichen kann. Somit sind Höhen zur Installation von Videoüberwachung ab drei Metern empfehlenswert. Daraus ergibt sich, dass eine Überwachungskamera für den Nahbereich mindestens zwei Meter zum Überwachungsbereich entfernt sein sollte, um diese ausreichend hoch ab drei Meter installieren zu können. Ist es nicht realisierbar, so muss an die Kamera zur Videoüberwachung entsprechend tiefer installieren oder es ist auszutesten, ob die Vogelperspektive ausreichend ist. Ist eine niedrige Höhe unvermeidbar, weil der Überwachungsbereich z. B. ein Meter entfernt ist, so empfehlen wir den Einsatz von zwei kleinen Kameras, um das Vandalismus-Problem zu lösen. Einerseits schreckt dass so vor Vandalismus ab. Andererseits erhöhen zwei Kameras die Chancen der Erkennung generell und bei Vandalismus.

    Videoüberwachung-Höhe

    Aufgrund der oben genannten Faustregel zur Installationshöhe von Videoüberwachung können Kameras, welche weit entfernte Bereiche mit Telekameras videoüberwachen, auch auf für Täter generell unerreichbare Höhe installiert werden. Ist ein Überwachungsbereich z. B. sechs Meter entfernt, so kann die Kamera z. B. unerreichbare vier Meter Höhe installiert werden. Generell gilt auch hier, je niedriger umso besser. Denn dann ist der Nahbereich besser erfasst und Nachtsichtkameras leuchten besser weil weiter nach hinten aus, anstatt von oben herab. Nur heißt niedrig im Falle weit entfernter Bereiche vier Meter.

    Der passende Sensor für meine Kamera

    Für Video- und Fotoaufnahmen sind zwei unterschiedliche Arten von Bildsensoren (Bildwandler) kennzeichnend und zwar CMOS und CCD. Die beiden Chips nutzen Licht zur Bilderzeugung. Das Licht seinerseits stellt sich aus Photonen (elektromagnetische Strahlung), die durchs Objektiv auf den Bildsensor übertragen wird. CCD und CMOS-Chipsätze liefern heut zu Tage gleich gute Ergebnisse.

    Sensor

    Wie wird Helligkeit definiert

    Der Bildsensor stellt sich aus einer Menge von Fotodioden zusammen, die jeweils mit einem Kondensator verbunden sind. Elektrische Ladung wird erzeugt, wenn Strahlung auf Dioden fällt.

    Beim CCD-Sensor werden die Fotodioden in einem bestimmten Raster abgerufen. Der Datenstrom, der analog erzeugt wurde, wandelt sich mittels eines Analog-Digital-Wandlers nach und nach in Digitaldaten um. Der Wert, der dabei entsteht, bestimmt die Helligkeit eines Bildpunktes. Im Falle vom CMOS-Chip ist die Möglichkeit gegeben, dass jede Fotodiode im Einzelnen in der Matrix adressiert wird, denn es sowohl horizontal als auch vertikal festgelegt ist.

    Bilder, entstanden aus CMOS-Sensoren, waren früher meistens schärfer, gleichzeitig aber nicht so lichtempfindlich, wie das bei den CCD-Sensoren der Fall ist. Heutzutage gibt zwischen den Sensoren praktisch keinen Unterschied mehr. CCD-Sensoren werden mehr bei analogen Kameras benutzt, die über eine PAL-Auflösung verfügen, CMOS-Sensoren hingegen werden meistens bei HD-Kameras verwendet.

    Farbaufnahme RGB

    CCD- sowie CMOS-Sensoren verwenden die Farbfilter Rot, Grün und Blau, kurz RGB. Jede Diode verwendet einen von diesen Filtern, dabei besitzen 50% grüne und je 25% blaue und rote Filter.

    RGB

    Videoüberwachung in der Dunkelheit

    Um auch im Dunkeln Qualitätsbilder zu bekommen, ist der Einsatz von Nachtsichtkameras erforderlich. Diese sind mit Infrarot ausgestattet und garantieren selbst bei vollkommener Dunkelheit, bei 0,0 Lux (Lichtempfindlichkeit) hochwertige Bilder.

    Objektive, Brennweite, Blickwinkel und Sonnenschutz

    Von der Vergütung der Objektive hängt die Bild-Qualität. Bei Nachtsicht-Kameras mit Infrarot ist ein infrarotkorrigiertes Objektiv erforderlich. Die Wellenlängen von Tageslicht und Infrarotlicht sind unterschiedlich, somit wäre auch der Focus abweichend. Eine konstante Schärfe wird durch die Korrektur erreicht. Gute Infrarotkameras zur Videoüberwachung verfügen über diese korrigierten Objektive. Nur bei Billigkameras wird aus Kostengründen auf diese Korrektur verzichtet, welche zwangsläufig zur Unschärfe führt. Bei infrarotkorrigierten Objektiven liegen die beiden Schärfepunkte sehr nah und es kann ein optimaler Schärfepunkt für Tag und Nacht eingestellt werden. Zur Identifizierung von Personen am Tag und in der Nacht sind infrarotkorrigierte Objektive notwendig. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte eine Überwachungskamera mit Objektiv genutzt werden, die über die Möglichkeit verfügt, eine Auto-Iris zu aktivieren. Dabei handelt es sich um eine elektromechanische Blende zum Schutz von CCD- oder CMOS-Kamera-Chip vor vorzeitigem Verschleiß durch das Sonnenlicht (schleichende Verbrennung) und ermöglicht denen Lebenszeiten von acht bis zehn Jahren. Ohne diese Funktion wäre die Lebenszeit auf zwei bis vier Jahren beschränkt. Für Außenkameras ist die Auto-Iris-Funktion also Pflicht. Neben Lichteinfall-Regulierung sind auch Brennweite und Blickwinkel wichtig.

    Die Brennweite bestimmt den Blickwinkel der Kamera. Je größer die Brennweite, desto enger der Bildausschnitt, oder anders formuliert, umso geringer der Blickwinkel. Das anvisierte Objekt wird größer - die nebenstehende Kulisse fällt aus dem Bild heraus und somit konzentriert sich die Auflösung auf das gerade videoüberwachte Objekt. Es ist wesentlich schärfer, als würde man die Umgebung noch mit videoüberwachen.

    Brennweiten

    Kleine oder preiswerte Kameras verfügen meistens über ein Objektiv mit fester Brennweite. Hier muss beim Kauf der Videoüberwachung darauf geachtet werden, dass die Brennweite und der damit verbundene Blickwinkel exakt zum Anwendungsfall passen.

    Fast alle offensichtliche Kameras verfügen über einstellbare Objektive. Diese Überwachungskameras werden zur Videoüberwachung ausdrücklich empfohlen, falls es Bauform und Preis zulassen. Denn die Brennweite und somit der Blickwinkel sind einstellbar. So muss man nicht exakt auf die richtige Auswahl der Brennweite bzw. des Blickwinkel achten und es ist ausreichend Spielraum bei der Installation der Videoüberwachung vorhanden. Grob sind bei einstellbaren Objektiven folgende Brennweiten vorhanden:

    Vario-Objektive verfügen über Einstellmöglichkeiten für die Brennweite. Für den Nahbereich zur Videoüberwachung direkt vor der Kameras sind 2,8 – 12 mm Brennweite typisch. Diese ermöglicht bei modernen HD-Überwachungskameras einen einstellbaren Blickwinkel von ca. 100 – 30 Grad. Gesichter können zur Erstellung von Fahndungsbildern bei HD bei 100 Grad bis ca. 3 Meter, bei 30 Grad bis ca. 10 Meter erkennbar gefilmt werden. Bei 100 Grad ist der Überwachungsbereich bereits in drei Meter Entfernung ca. acht Meter breit, in breiteren Bereichen wie sie dann durch den Winkel in größerer Entfernung entstehen, werden die Gesichter für die Erstellung von Fahndungsbildern dann aber zu klein. Ereignisse und die Handlung von Personen können je Intensität der Handlung dann darüber hinaus 10 – 30 Meter weit gesehen werden. Soll ein Fernbereich ab 8 Meter videoüberwacht werden, so ist die Brennweite 5 – 50 mm zu verwenden. Dies entspricht einem Blickwinkel von ca. 50 – 5 Grad. Durch die Einstellung ist es maximal möglich, einen acht Meter breiten Bereich aus bis zu 40 Meter Entfernung einzustellen. Ein Zwischengröße sind 8 – 22 mm, ein acht Meter breiter Bereich ist vergleichsweise bis max. 16 Meter Entfernung eingestellt werden.

    Videoüberwachung-Objektiv

    Shutter und Restlichtverstärkung

    Um Überbelichtung von Bildern zu vermeiden, passt eine Verschlusszeit in der Kamera sich an die Lichtverhältnisse und wird selbst elektronisch geregelt. Je länger diese Zeit, umso mehr Lichtempfindlichkeit gibt es und folglich umso besser sind die Ergebnisse bei ungünstigem Licht. Je kleiner der Wert, umso schärfer werden die Aufnahmen von Bewegt-Bildern. Moderne Überwachungskameras zur Videoüberwachung regeln diesen Wert automatisch.

    Bei qualitativen hochwertigen Kameras besteht die Möglichkeit, die oben erwähnten Werte zu beeinflussen. Bei industriellen Videoüberwachungen kann man z.B. bei gleichem Licht eine Belichtungszeit von kurzer Dauer wählen. Somit werden Bewegungen scharf aufgezeichnet.

    Um die Nachtsicht zu verstärken können hochwertige Kameras die Verschlusszeit im Nachtbetrieb erhöhen. Bei Videoüberwachungen spricht man dabei von der einer Restlichtverstärkung. Die Nachtsichteigenschaften verbessern sich erheblich. Schnelle Bewegungen sind dann zwar unscharf. Hat man nur mit langsamen Bewegungen, wie z. B. an Zäunen und Grenzlinien, Wänden oder Eingängen zur rechnen, kann diese Funktion jedoch sinnvoll und dosiert genutzt werden. Gibt es Situationen wo die Personen zwangsläufig nahezu still stehen müssen, kann diese Funktion bedenkenlos zur Erhöhung der Nachtsicht eingesetzt werden.

    Verhältnisse am Video-Überwachungsort

    Die Bildqualität steht in hoher Abhängigkeit zu den bestehenden Verhältnissen. Dabei ist auf folgende Aspekte zu achten:

    • Möchte ich verdeckt oder offensichtlich videoüberwachen?
    • Welches Kameradesign bevorzuge ich?
    • Lichtverhältnisse - wird eine Tag- und/oder Nachtsichtkamera benötigt?
    • Ist die Kamera indoor oder outdoor positioniert?
    • Kann ich die zum Überwachungsbereich maximale Kamera-Installationshöhe einhalten?
    • Ist die Gefahr der Einstrahlung durch die Sonne gegeben?

    Bewegte Bilder

    Die Auflösung von bewegten Bildern misst man in Megapixeln. Bei den älteren PAL-Kameras werden 0,3-0,5 Megapixel gemessen mit einer Auflösung zwischen 240 und 1000 TVL (TV-Linien > TV = Television). 560 TVL entsprechen einer Standard-PAL-Auflösung. Standbilder bewegter Objekte sind aufgrund des oben beschriebenen Interlace-Effektes unscharf. Eine wahre Qualitätssteigerung erreicht man mit einer Auflösung ab 2 Megapixel durch Netzwerkkameras oder HD-SDI. Bei 2 Megapixeln darf der Bereich zur Erstellung eines Fahndungsbildes maximal sieben Meter breit sein, Standbilder bewegter Objekte sind und bleiben scharf.

    Videoüberwachung-Objektiv

    Bitte beachten Sie, dass fürs menschliche Auge ein flüssiges Bild aus 25 Bildern (Frames) pro Sekunde besteht. Dieses können heutzutage alle professionellen Netzwerkkameras sowie alle PAL- und SDI-Kameras im Stande sind zu liefern. Bei einer niedrigeren Geschwindigkeit wird ein Video wie bei einer Zeitlupe im Fernsehen als stockend empfunden.

    In der Videoüberwachung arbeiten Kameras und Rekorder fast immer mit 25 fps. Nur unter gewissen Ausnahmen kann man bei bestimmten Anwendungen die fps Rate reduzieren. Das bedeutet weniger Daten und man spart folglich bei Rekordern Festplattenkapazität. Bei Netzwerkkameras wird so eine Verkleinerung der Bandbreite zur Übertragung erreicht. Hochwertige Videoüberwachungssysteme können mehrere Videostreams mit unterschiedlichen fps Raten und dazu noch in unterschiedlicher Auflösung liefern. Z. B. 25 fps und full-HD für das Heimnetz und und 10 fps und mit kleinerer Auflösung für das Internet aufgrund niedriger Bandbreite.

    Ein Einstieg mit einer zwei Megapixel-Kamera ist empfehlenswert, da diese wie oben beschrieben über das beste Preis-Leistungsverhältnis verfügen. Alte PAL-Kameras sind nur dann zu verwenden, wenn deren vergleichsweise etwas bessere Nachtsicht noch vor der Auflösung maßgeblich ist, z. B. zur Kontrolle von großen Flächen. Oder der Preis ausschlaggebend ist.

    Wann braucht man eine wetterfeste Kamera?

    Ein robustes Gehäuse aus Aluminium, das nicht rostet, ist für Überwachungskameras im Außengelände am geeignetsten, denn diese sollen Witterungen wie Regen, Wind und Sonne standhalten. Hochwertige Außenkameras verfügen ebenso über Objektivgläser aus hochwertigem Glas, die weniger beschlagen als billige, da sich kaum Flüssigkeit absetzt. Innen liegende Kabelkanäle sorgen für Sicherheit und schließen Kurzschlüsse durch Witterung aus. ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    Aufzeichnung und Zubehör

    Für analoge und HD-SDI-Überwachungskameras eignet sich zur Videoüberwachung Aufnahme ein Langzeitrecorder am besten. Diese verfügen über eine Bewegungserkennung und meistens finden Aufnahmen nur bei Bewegungen statt. Bei voller Festplatte werden die ältesten Aufnahmen schrittweise überspielt. In Kombination mit der Bewegungserkennung ergeben sich wochen- bis monatelange Aufzeichnungszeiten. Durch diese Technologie können Sie praktisch unbegrenzt mit Ihrer Videoüberwachungskamera das Geschehen aufzeichnen, ohne jemals die Festplatte zu löschen.

    Langzeitrecorder

    Durch eine Ereignissteuerung erfolgen Aufnahmen nur bei Aktivitäten im Bildausschnitt. Die Bewegungserkennung findet dabei im Langzeitrecorder statt, der die Kamerabilder auf Bewegungen bzw. Bildänderungen kontinuierlich überprüft. Ein Voralarmspeicher sieht dabei bereits einige Sekunden in die Vergangenheit. Die Nachlaufzeit ermöglicht, dass die Aufnahme nach Ende der Aktivität noch eine gewisse Zeit nachläuft.

    Ferner machen die meisten Rekorder den Zugriff über das Netzwerk und Internet möglich. Damit können Sie das Überwachungskamera-System z. B. per iPhone, Smartphone, Tablet, Mac oder Windows aufrufen, die Live-Bilder betrachten und die Aufnahmen abspielen.

    Internet-Zugriff

    Weiteres Videoüberwachungs-Zubehör

    Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass für Videoüberwachungssysteme Kabel eingesetzt werden müssen. Wie bereits oben beschrieben, raten wir von Funk-Videoüberwachung ab. Zudem bestehen nicht selten Videoüberwachungssysteme aus Überwachungskamera und Alarmtechnik. Bei Alarmauslösung kann beispielsweise über das Internet die Videoüberwachung eingesehen werden.

    Videoüberwachungssoftware

    Zur Aufzeichnung von Netzwerkkameras gibt es neben Recordern auch Videoüberwachungssoftware, die dafür sorgen, dass ein wirksames Nutzen durch Aufzeichnung der Netzwerkkamera, IP Cam oder Webcam möglich ist. Damit werden Videoüberwachungen aufgenommen und gesteuert, Daten verwaltet und Analysen erstellt. Steuern lassen sich die Netzwerkkameras durch Fernzugriff. Der Zugriff auf die Videoüberwachungssoftware erfolgt entweder durch mobile Endgeräte wie Smartphone oder Laptop oder wird durch einen PC realisiert.

    Je nach Preislage und Qualität gibt es verschiedene Arten von Überwachungsprogrammen. Die Software analysiert Bildbereiche auf Bewegungen oder Objekte, die entweder hinzugekommen oder verschwunden sind. Informiert wird man bei Unstimmigkeiten auf akustische Art und Weise, via E-Mail etc. Fast immer verfügt die Software über einen Zeitplaner. D.h. nur in festgelegten Zeiträumen schaltet sich die Aufnahmefunktion automatisch ein. Diese Art der Aufnahme einer Videoüberwachung kann konform mit den Datenschutzrichtlinien und in Abstimmung des Betriebsrates erfolgen.

    Rekorder vs. Videoüberwachungssoftware zur Netzwerk-Videoüberwachung Rekorder verbrauchen ca. nur 25 Watt und die Pflege eines Betriebssystems, wie vergleichsweise bei Windows geschehen muss, entfällt. In diesen Kategorien wird die Videoüberwachungssoftware geschlagen, da diese einen Windows-PC voraussetzt. Jedoch erfolgt die Rekorder-Aufzeichnung in ein Rekorder eigenes Format. Die Festplatte kann nicht in extern, z. B. in PCs ausgewertet werden, ein PC-Dateisystem vom einfachen Kopieren der Aufzeichnungen steht nicht zur Verfügung. Zur Sicherung von Videosequenzen muss das Video-Ereignis, z. B. ein 30 Minütiger Einbruch, am Rekorder aufgesucht und gesichert werden. In den meisten Anwendungsfällen von Videoüberwachung ist diese Art der Aufzeichnung und Sicherung ausreichend. Denn die Rekorder verfügen über komfortable Möglichkeiten zum Abspielen der Aufnahmen und zur Sicherung auf USB-Stick oder per Netzwerk. Eine Aufnahme mit Videoüberwachungssoftware mit der Verwendung eines Windows-PC bietet allerdings einen Vorteil. Die Aufzeichnungen der Software stehen im PC-Datei-Format frei zur Verfügung. Geordnet nach Jahr, Monat, Woche, Tag und Zeit. Die Dateien können mannigfaltig weiter verwendet werden. Kopieren über Netzwerke, vollständige Auswertungen von Kopien kompletter Zeitraume an anderen Orten durch Kopie oder Entnahme von Wechseldatenträgern, Datensicherheit durch Raid und Fernkopie usw.. In speziellen Fällen sind diese Features zur Videoüberwachung gefordert und dann muss dazu ein PC mit Videoüberwachungssoftware verwendet werden. Beispiele sind unsere Großkunden MediMax Elektrofachmärkte und die Haema-Blutpendedienste. Haema verfügt über ein bundesweites Filialsystem und die Aufnahmen der Filialen werden nachts über das Internet zur Zentrale gesendet. MediMax muss Aufnahmen großer Zeiträume öfters an anderen Stellen detailliert auswerten.

    Außer Netzwerkkameras gibt es auch sogenannte Video-Encoder oder Videoserver, die analoge PAL-Kameras in Netzwerkkameras umwandeln. Die Geräte werden angewendet, falls eine analoge Überwachungskamera in ein Netzwerkkamerasystem als Netzwerkkamera mit eingebunden werden soll. Beispiele dafür sind bereits vorhandene Kameras oder eingebaute Minikameras und einer Umrüstung der Videoüberwachung als Netzwerk-System.

    Grundlegende Kriterien für eine gute Videoüberwachungssoftware sind u.a.:

    • Videoüberwachung via Livestream
    • Möglichkeit zur Aufzeichnung / Aufnahme und Speicherung der Daten
    • Datenschutzrichtlinien können realisiert werden
    • Fernzugriff über PC, MAC und Apps
    • Alarmfunktion
    ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    Videoüberwachung in der Praxis - Beispiele von Videoüberwachungslösungen

    Videoüberwachung für Tankstellen und an Einfahrten und Eingängen

    Das Tankstellenprinzip: mit vielen Kameras findet eine lückenlose Überwachung im Tankbereich statt inkl. der Möglichkeit zur Kfz-Nummern- und Gesichtsidentifizierung. Eine Kamera ist für einen Tankplatz zuständig. Das gleiche Prinzip lässt sich auch zum videoüberwachen auf Eingänge, Einfahrten und Ausfahrten übertragen.

    Videoüberwachung-Einfahrt Überwachungskamera-Tankstelle Überwachungskamera-Tankstelle

    Auf einer Tankstelle findet eine Videoüberwachung von allen Zapfsäulen statt, um jeweils Autonummer und Personen festzuhalten. Bei Parkhäusern an Ein- und Ausfahrten, bei Gebäuden an Eingängen. Ein Überwachungsbereich ist ca. 3 m breit. Deswegen ist bei installierter analoger PAL-SD-Überwachungskamera, so wie diese aus historischen Gründen noch an den meisten Tankstellen vorhanden sind, pro Tankplatz eine Kamera vorhanden. Jede einzelne Kamera muss ein gewisses Areal überblicken können, und zwar so, dass Nummernschilder, Autotyp und Besitzer aufgezeichnet werden. Bei analogen PAL-Kameras darf der zu überwachende Bereich, aufgrund der geringen Auflösung, nicht größer als 3 m sein. Deshalb hat jeder Tankplatz eine Kamera. Nur mit modernen HD-Kameras lassen sich mehrere räumlich zusammen hängende Tankplätze mit nur einer Kamera überwachen.

    Üblicherweise werden die Kameras aus ca. 2 – 5 Metern Entfernung und in einer Höhe von 3 – 5 Metern installiert. Bei HD-Kameras zur Überwachung von zwei aneinander liegenden Tankplätzen sollte die Entfernung zwischen 4 bis 8 Metern liegen.

    Als Faustregel gilt: Die maximale Kamera-Installationshöhe entspricht der Entfernung zum Überwachungsbereich. So wird eine optimale Perspektive erreicht. Bei zu hoher Installation aus zu kurzer Entfernung käme eine Vogelperspektive zustande, die das Erkennen von Personen und Kfz-Kennzeichen erschwert oder ausschließt.

    Bei optisch freier Flucht sind auch Telekameras, Kameras mit einer höheren Brennweite und kleinerem Blickwinkel, eine passende Alternative und können von dem Tankstellengebäude aus verwendet werden, falls es im rechten Winkel zu den Tankplätzen angrenzt. Es ist dabei darauf zu achten, dass die optische Flucht nicht zugeparkt werden kann, z.B. durch Transporter.

    Liegen mehrere Tankplätze hintereinander, ist diese Art der Überwachung nur an der ersten am Gebäude liegenden Tankplatzreihe sinnvoll. Die zweite oder mehrere Reihen sollten aus der Nähe jeweils überwacht werden, damit die Überwachungsbereiche nicht verdeckt werden können, bspw. PKW durch Tankplatz davor.

    Profi Tipp: Entfernte Mastinstallationen sind nicht zu empfehlen, da in den meisten Fällen die optische Flucht zugeparkt werden kann, mittels LKW oder Transporter.

    Überwachungskamera-Mast

    Im Falle des Benzinklaus sind auch falsche Nummernschilder im Spiel. Daher sollte für eine mögliche Strafanzeige ein gutes Bild des Täters und des Wagens vorliegen. Dafür benötigen Sie Kameras mit starken Blendsicherheit (bspw.. gegenüber aufscheinenden Scheinwerfern) sowie eine Kamera mit einer hohen Auflösung von mind. 2 Megapixeln (eine noch höhere Auflösung ist in dem Fall sehr empfehlenswert).

    Videoüberwachung mit intelligentem Konzept und Linienüberwachung

    Sollen große Flächen überwacht werden, kann das oben genannte Tankstellenprinzip nicht angewendet werden, da jeder Bereich mit einzelnen Kameras überwacht werden müsste. Dies ist unwirtschaftlich und nicht praxistauglich. Wie überwacht man aber einen großen Bereich trotzdem ausreichend?

    Eine Detailerkennung von Personen, die Identifizierungen möglich machen, findet bei diesem Prinzip nur an Brennpunkten statt. Z. B. entlang von schmalen Linien wie Grenzen oder Wegen oder an Ein- und Durchgängen. Ziel ist es, möglichst alle Personen, welche den videoüberwachten Bereich betreten zu erfassen. Da diese an den Punkten entlang gehen müssen oder die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass diese da lang laufen. Für das Gelände an sich werden dann nur eine oder wenige Kameras mit breiten Winkel und weiter Nachtsicht verwendet, welche das Geschehen weitläufig erfasst. Dort werden die bereits genau erfassten Personen mit deren Handlungen „wiedererkannt“. Die Mischung aus den Brennpunkten, welche die Personen festhält, und der weitwinkligen Gesamtüberwachung, wo das Verhalten der Personen dokumentiert wird, ergeben in dann in der Summe.

    Videoüberwachung Kanzleramt Weitwinkel

    Wenn viele Zugänge bestehen, wie im Falle von offenen Parkplätzen, sollten entlang der Grenzlinien Telekameras errichtet werden. Telekameras erzeugen schmale und lange Überwachungsbereiche, möglich sind dabei Linien zw. 10 und 30 Metern, bspw. bei Grenz- und Zaunlinien, entsprechend langen Wegen, Gebäudeseiten oder Fensterfronten. Dabei schaut die eine Kamera quasi unter die andere. Somit ist die Linie lückenlos überwacht. Eine Zaunlinie oder eine Gebäudeseite mit optisch freier Flucht kann zum Beispiel mit zwei aufeinander gerichteten Telekameras gänzlich überwacht werden.

    Telekameras können auch dazu benutzt werden, um vorderen Bereich schmal entlang eines Weges oder Brennpunktes zu Video zu überwachen und dazu noch den dahinter liegenden Bereich bzgl. der Geschehnisse im Blick zu halten. Durch den Winkelverlauf eines Kamerablickwinkel überwachen Telekameras hintere Bereiche in der Fläche zwangsläufig mit. Dazu sollte die Telekamera am besten vier Meter hoch aber nicht höher als fünf Meter installiert werden, um diese „Hybridanwendung“ zu meistern. Die Infrarot-LEDs bei Nachtsichtsystemen sollten sich in externen Infrarotscheinwerfern befinden, um diese exakt und unabhängig von der Kamera ausrichten zu können. Mit zwei Telekameras welche sich ggf. auch gegeneinander anschauen und deren Überwachungsbereich bei einem Brennpunkt zur Gesichtsidentifizierung beginnt, lassen sich so effektiv auch größere Areale intelligent videoüberwachen.

    Videoüberwachung Grenzlinie Videoüberwachung Zaun Kanzleramt

    Das sogenannte intelligente Konzept, das sich in der Summe ergibt, kann ebenso bei der Videoüberwachung für Autohaus, Firmengelände oder in Parkanlagen verwenden werden.

    Überwachung von Autohäusern, Firmengeländen oder Parkanlagen

    Hier wird das oben genannte intelligente Konzept angewendet. Kleine Bereiche wie Eingänge, Zugänge, Wegkreuzungen, Tunnel oder Durchfahrten, in denen sich Personen aufhalten, sind Brennpunkte für Überwachungskameras. Diese werden separat mit einer Kamera erfasst und ermöglichen Identifizierung & Erkennen von Handlungen.

    Objekte oder Bereiche wie Lagerplätze auf dem Firmengelände oder ebenerdige Fenster, die besonders schützenswert sind, können somit einzeln erfasst werden.

    Ein Brennpunkt sollte bei dem Einsatz von HD-Kameras eine Breite von etwa 7 m nicht überschreiten. Die Überwachungskameras sollen im Nahbereich zwischen 2 und 8 Metern vor den Brennpunkten installiert werden. Alternativ können auch Telekameras aus bis zu 40 Meter Entfernung eingesetzt werden.

    Zur Ereignisüberwachung kommen weitwinklige Kameras zum Einsatz, die eine Übersicht auf das ganze Geschehen möglich machen. Sie wirken damit ergänzend zu der zuvor erwähnten Detailerkennung.

    Überwachung von Geschäften und Läden

    Um alle Personen identifizieren zu können, installiert man Kameras direkt an allen Eingängen und Ausgängen. Dabei sollen Überwachungskameras in der Nähe des Ausgangs aus etwa 2 bis 5 Metern in ca. 3 Meter Höhe installiert werden; Telekameras hingegen aus einer Entfernung von 5 bis 40 Metern bei optisch freier Flucht. Auch jede Kasse soll mit einer Kamera überwacht werden zum Dokumentieren von Kassenvorgängen, Überfällen, Mitarbeiterdiebstähle etc. Die Installation erfolgt am besten oberhalb hinter der Kasse aus einer Entfernung von zwei bis fünf Metern und aus einer Höhe von drei Metern, um Kassierer, Kunden sowie Schubladen von der Kasse am günstigsten zu erfassen. Bei höherer Deckenhöhe können bei optisch freier Flucht alternativ Telekameras verwendet werden.

    Zur Vorbeugung von Vorgängen wie Diebstähle, können innenhalb von Geschäften weitere Kameras installiert werden. Beispielweise einen Warengang von etwa 20 Metern kann bei optisch freier Flucht mit zwei Telekameras abgesichert werden.

    Zum Beispiel Weinregale als größere Verkaufsflächen werden von ein bis zwei Winkelkameras am besten erfasst. Kleinere Bereiche wie z.B. für Tabakwaren oder Produkte zur Schönheitspflege sollten für eine detaillierte Aufzeichnung wie bei den o. g. Kassen mit einer eigenen Kamera ausgestattet sein.

    In Supermärkten mit extrem hoher Kundenfrequenz und hohen Inventurdifferenzen durch Diebstahl rechnet sich auch eine nahezu totale Videoüberwachung. Dabei werden alle Bereiche aufgezeichnet. Ein bis zu 15 Meter lang kann mit zwei sich gegenseitig anschauenden Kameras erfasst werden. Verwinkelte und abgelegene Bereiche können nach dem o. g. Kassenprinzip videoüberwacht werden.

    Supermarkt Innen Supermarkt Monitor Supermarkt Multimonitor

    Kleine Läden überwachen

    Für Kioske und kleine Läden reichen zur Überwachung schon wenige Weitwinkelkameras aus. Sie filmen das Geschehen z.B. von der Kasse oder Ladentheke Richtung Eingang.

    Laden

    Videoüberwachung von betrieblichen Prozessen

    Beim Überwachen betrieblicher Prozesse wie Fließbänder oder Packstellen sollten stabile und industrietaugliche Kameras eingesetzt werden. Diese sind leicht zu reinigen und stellen sicher, dass Aspekte wie hohe Lichtempfindlichkeit, bestmögliches Gegenlichtverhalten sowie bester Schutz gegen feuchte Luft und Schmutz berücksichtigt werden.

    Betrieb

    Dabei ist darauf zu achten, dass Echtzeitrekorder (professionelle Realtimerekorder) zum Einsatz kommen, die mit 25 Vollbildern (Frames) pro Sekunde die Geschehnisse aufnehmen. Das Ergebnis davon sind ruckelfreie Aufzeichnungen. Bei allen professionellen Langzeitrecordern ist dies Standard.

    Dies ist insofern wichtig, weil in der Videoüberwachung auch niedrigere Bildraten nicht unüblich sind. Aufnahmen von raschen Prozessen, die etwa mit sechs Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, könnten nicht genau dargestellt werden - Ruckelbilder entstehen.

    Die Kameras sollten, je nach Größe des Objektes, aus einem Abstand von eins bis vier Metern installiert werden. Als Alternative werden aus größeren Entfernungen bei optisch freier Flucht Telekameras aus bis zu 40 m Entfernung eingesetzt.

    Achtung: Analoge PAL-Kameras sind wegen ungünstiger Faktoren wie Bewegungsunschärfe und niedriger Auflösung dafür ungeeignet.

    Haustiere, Kinder und Pflegepersonen videoüberwachen

    Ist beim Überwachen von Haustieren, Kindern oder pflegebedürftigen Personen lediglich ein Live-Zugriff übers Internet samt Smart- und iPhones notwendig, so können einfache oder steuerbare Netzwerkkameras benutzt werden. Die Leistung der Netzwerkkameras hängt dabei neben der Kamera von der Internet-Leitung, dem Upload, ab.

    Für eine 24-Stunden-Live-Videoüberwachung inkl. Aufzeichnung sind verkabelte analoge PAL-Kameras mit internetfähigem Langzeitrekorder empfehlenswert. Da es hier nicht um eine hohe Schärfe ankommt, können hier noch die günstigen PAL-Kameras verwendet werden. Bei einer Rund-um-die-Uhr Videoüberwachung kommen weitwinklige Nachtsicht-PAL-Kameras mit Langzeitrecorder zum Einsatz, damit auch bei völliger Dunkelheit die Videoüberwachung noch stattfindet. So können typische Verhaltensmuster von Kindern, Tieren oder Pflegebedürftigen aufgenommen und über den Netzwerkanschluss live beobachtet werden.

    Das Überwachen des Hauses

    Angebracht sollten die Kameras an den Stellen, die am meisten gefährdet sind, wie beispielweise Eingänge, Fenster, die Türen an den Terrassen. Dadurch können Einbrecher leicht ins Haus oder in die Gartenlaube gelangen. Aber auch Einfahrten, Zugangsbereiche und die Wege zu den Brennpunkten gehören zu den gefährdeten Stellen. Als Faustregel gilt: Solche Bereiche unter Beobachtung stellen, an denen sich Kriminelle aufhalten können und für ihr Vorhaben gezwungen sind, sie zu passieren.

    In vielen Fällen werden Videokameras präventiv eingesetzt, um potentielle Kriminelle abzuschrecken. Darüber hinaus können die Täter mithilfe von Kameras überführt werden.

    Empfohlen wird die Kamera-Installation in einer Höhe von etwa 3,50 Metern und etwa zwei oder besser drei Meter vom Blickpunkt entfernt. Bei der Höhe ist die Kamera schwer erreichbar und somit sicher. Im Allgemeinen gilt, die Kamera maximal auf der Höhe zu installieren zzgl. 1,50 Meter, so weit diese vom Beobachtungspunkt entfernt ist. Somit ist die Gesichtserkennung optimal gewährleistet. In der Nähe der Kamera gelingt die Identifizierung von Personen, weiterhin kann man das Geschehen beobachten. Bei zu hoher Installation entsteht hingegen eine Vogelperspektive, aus der die Erkennung von Details schwierig bis unmöglich wird. Auch kann so nicht weitläufig in die Entfernung geschaut werden, um Ereignisse dort zusätzlich noch zu erfassen

    Wenn am Gebäude eine komplette Überwachung mit Personenerkennung geplant wird, soll die Zahl der Kameras erhöht werden. Eine HD-Kamera deckt ein Areal von etwa ca. 6 Metern ab und ist im Stande, Personen zu identifizieren. Bei optisch freier Flucht an der Mauer eines Gebäudes besteht die Möglichkeit, wahlweise zwei Telekameras einzusetzen und eine bis zu 30 Metern lange Linie genau zu verfolgen. Dabei schaut eine Kamera unter die andere - ein etwa 4 Meter weiter Streifen wird abgesichert. Auch Zäune und Grenzlinien können so abgesichert werden. Der Vorteil von Telekameras besteht in der Möglichkeit, diese zwischen vier und fünf Meter hoch installieren zu können, ohne dass ein toter Winkel entsteht. Von Nachteil ist hingegen das Notwendig sein von optisch freier Flucht.

    Videoüberwachung Haus

    Empfehlung: Zur Installation eines Videoüberwachungssystems wird empfohlen, eine Art oben genanntes intelligentes Konzept zu befolgen. Dieses besteht darin, die Kameras so zu installieren, dass Areale wie Eingänge oder Türen im Detail überwacht werden, mit der weiteren Möglichkeit, dahinter liegende Nebenaregale wie Garten oder benachbarte Gebäude im Blick zu behalten. ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    Rechtsberatung Videoüberwachung

    In Deutschland gibt es Regelungen bezüglich Beobachtung durch Kameras im öffentlichen Raum, Richtlinien für Videoüberwachung am Arbeitsplatz sowie gesetzliche Grundlagen für private Grundstücksüberwachung.

    Dabei sollen folgende Gesetze gewahrt werden:

    • Allgemeines Persönlichkeitsrecht: beschreibt das Recht auf Achtung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit.
    • Recht auf informationelle Selbstbestimmung: Sie bestimmen selbst über die Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten.
    • Arbeitnehmerdatenschutz: behandelt das allgemeine Persönlichkeitsrecht und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung als Arbeitnehmer.
    • Datenschutzgesetze der Bundesländer: sind die länderspezifischen Gesetze zum Datenschutz.
    • Bundesdatenschutzgesetz (BDSG): umfasst alle Gesetze zum Datenschutz in Deutschland.

    Videoüberwachung-Höhe

    Privatanwendung und gewerblich öffentliche Bereiche videoüberwachen

    Voraussetzung ist ein berechtigtes Interesse wie oben genannt. Z. B. kann eine Straße mit Gehweg vor einem zu schützenden Gebäude dann videoüberwacht werden, wenn diese bereits als Zuwegung für Kriminelle dienten. Daher bereits Straftaten stattgefunden haben, auch nur in der Umgebung. Oder man bedroht wurde. Weiterhin können potentiell gefährdete Personen, z. B. Politiker und Prominente, oder Institutionen, wie z. B. Ministerien, Regierungsgebäude und Botschaften öffentliche Bereiche videoüberwachen.

    Diese Umstände stellen Ausnahmesituationen dar, im Rahmen derer auch öffentliche Räume mit Kameras privat oder gewerblich überwacht werden dürfen. Dabei überwiegt das Interesse der Strafverfolgung und Strafvereitelung der Leidtragenden gegenüber dem Persönlichkeitsrecht der gefilmten Individuen in öffentlichen Bereichen.

    Es ist jedoch untersagt, ohne Genehmigung des Ordnungsamtes oder des Datenschutzbeauftragten öffentliche Bereiche mit Video überwachen. Weiterhin ist es untersagt, mit Videoüberwachung fremde private Flächen zu filmen. Manchmal ist die Ausrichtung von Überwachungskameras auf dem eigenen Gelände damit verbunden, das öffentliche oder andere private Bereiche zwangsweise mit erfasst werden. Da diese dahinter oder daneben mit im Überwachungsbereich der Überwachungskamera liegen. Hier empfehlen wir die Anwendung der Verpixelung der entsprechenden Bereiche und/oder die Information der Betreffenden. Oftmals stimmen Nachbarn der Videoüberwachung ihres Geländes zu, wenn diese wissen, was gefilmt wird und ggf. dazu ein Kompromiss gefunden wurde. Denn dieser Umstand erhöht auch deren Sicherheit.

    Sind Sie der Meinung, dass Sie öffentliche Bereiche videoüberwachen möchten so empfehlen wir, diese mit dem Ordnungsamt und/oder den zuständigen Datenschutzbeauftragten des Landes abzustimmen. Dabei sind Datenschutzrichtlinien einzuhalten, z. B. eine Zwangslöschung der Videoüberwachungs-Aufzeichnungen nach bereits einigen Tagen. Moderne Videoüberwachungssysteme lassen diese Einstellungen zu. Und die Versicherung, dass die Aufzeichnungen der Videoüberwachung grundsätzlich nur dann ausgewertet werden, wenn eine kriminelle Handlung oder Ordnungswidrigkeit stattgefunden hat. So sind beide Interessen ausgewogen. Die Persönlichkeitsrechte der Gefilmten werden gewahrt, und die Sicherheit durch Videoüberwachung ist für das Objekt trotzdem gewährleistet.

    Ein häufig praktizierter Weg ist es, die Videoüberwachung einfach auf öffentliches Gelände oder sogar auf fremdes Privatgelände anzuwenden. Insbesondere dann, wenn schnell gehandelt werden muss, da Kriminalität vorliegt. Juristisch heißt dieser Umstand „Gefahr in Verzug“. In den meisten Fällen geht es so auch gut. Fast immer sehen die gefilmten Personen von Anzeigen ab, da es auch ihre Sicherheit erhöht oder diese nicht erkennen können, dass sie durch die Überwachungskameras erfasst sind. Grundsätzlich können wir diese Art der direkten Installation von öffentlichen Flächen empfehlen, jedoch sollten Datenschutzrichtlinien eingehalten werden. So ist bei einer Auskunftsabfrage durch den Datenschutzbeauftragten bereits abgesichert. Die Video-Aufzeichnungen dürfen nur dann ausgewertet werden, falls ein Beweis erbracht werden soll. Eine Zwangslöschung innerhalb von zwei Wochen sollte aktiviert sein, so dass die Aufzeichnungen der Videoüberwachung automatisch schnell wieder gelöscht sind und nicht unnötig lange vorgehalten werden. Das bedeutet jedoch für den Anwender des Videoüberwachungssystems, dass Beweise innerhalb dieses Zeitraumes gesichert werden müssen. Bei langer Abwesenheit, wie z. B. ein Urlaub oder eine längere Geschäftsreise, sollte dieser Umstand berücksichtigt werden. Eine Person Ihres Vertrauens sollte das Videoüberwachungssystem ebenfalls bedienen und somit Video-Beweise rechtzeitig sichern können.

    Zur Sicherheit sollte dann nachträglich das Ordnungsamt oder der Datenschutzbeauftragte mit einbezogen werden, um eine schriftliche Genehmigung für die Videoüberwachung einzuholen.

    Besonders gefährdete Personen wie prominente Persönlichkeiten oder Politiker haben das Recht, zum eigenen Schutz den öffentlichen Raum vor ihren Aufenthaltsorten zu videoüberwachen. Das Gleiche gilt auch für besonders gefährdete Objekte wie Hotels, Flughäfen, Bahnhöfe, Banken, Supermärkte, Juweliere usw..

    Videoüberwachung Botschaft

    Selten kommt man in Situationen, wo man öffentliches Gelände oder angrenzendes Gelände vorbeugend und zur Erbringung von Beweisen videoüberwachen muss. Z. B. bei tätlichen Angriffen oder Sachbeschädigungen. Jedoch die Genehmigung von Ordnungsamt und Datenschutzbeauftragten nicht erteilt werden. Oder es sogar von Nachbarn erzwungene gerichtliche Urteile gibt, welche den gewünschten Einsatz der Videoüberwachung untersagen. Vielleicht ist es sogar notwendig ist, das Nachbargrundstück aufzuzeichnen, da von dort aus kriminellen Handlungen ausgehen, z. B. in dem von dort aus Müll auf das eigene Grundstück geworfen wird oder Manipulationen ausgehen. Um seine eigene Sicherheit trotzdem zu gewährleisten bleibt als letzter Ausweg nur, eine unsichtbare Videoüberwachung anzuwenden. Dies können verdeckte Videoüberwachungssysteme wie Minikameras oder getarnte Kameras sein. Oder Super-Tele-Kameras, welche den gewünschten Bereich aus einer so großen Entfernung aus bis zu 40 m Entfernung aufnehmen, aus welcher aufgenommene Überwachungsbereich nicht mehr zugeordnet werden kann. Erbringt man damit dann einen Beweis, legalisiert sich diese Maßnahme dann von selber. Sollte diese Art der Videoüberwachung im Falle benachbarter Privatgrundstücke nicht das erhoffte Ergebnis erbringen, so empfehlen wir dringend, diese Maßnahme abzubrechen.

    Recht am eigenen Bild: eine spezielle Form des Persönlichkeitsrechtes

    Jeder Mensch darf selbst bestimmen, ob Bilder mit ihm gebraucht werden können oder gar der Öffentlichkeit preisgegeben werden dürfen.

    Bei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, bei denen das öffentliche Interesse überragend ist, wird das Persönlichkeitsrecht hingegen eingeschränkt.

    Oben genannte Ausnahmesituationen berechtigen jedoch die Aufnahme von Passanten an öffentlichen Arealen, die beispielweise an das eigene Grundstück grenzen.

    Videoüberwachung-öffentlicher-Bereiche

    Unterlassungsklage seitens der Nachbarn vermeiden

    Wenn sich Ihre Nachbarn durch die Installation eines Videoüberwachungsystems gestört fühlen, kann eine Unterlassungsklage unangenehm sein. Dies lässt sich durch ein klärendes Gespräch über die Beweggründe für die Installation der Überwachungskamera vermeiden. Es empfiehlt sich im Gespräch so ehrlich wie möglich zu bleiben und den Nachbarn einbeziehend zu versichern, dass die Aufnahmen nach einer gewissen Zeit gelöscht werden, was bei den Langzeitrekordern automatisch geschieht.

    Videoüberwachung am Arbeitsplatz

    Um Überwachungskameras am Arbeitsplatz oder auf Betriebsgeländen anbringen zu dürfen, ist eine Zustimmung von betroffenen Arbeitnehmern nötig oder der Aspekt “Videoüberwachung” soll im Arbeitsvertrag (Stichwort Arbeitnehmerdatenschutz) bereits verankert sein. Jedenfalls soll der Grund der Videoüberwachung am Arbeitsplatz deutlich definierbar sein.

    Aufnahmen am Arbeitsplatz sollten innerhalb einer gewissen Zahl an Tagen gelöscht werden. Dies lässt sich an modernen Langzeitrekordern leicht einstellen.

    Um solche Aufnahmen auswerten zu können, bedarf es eines triftigen Grundes wie Diebstahl oder Störungen am Fließband. Andernfalls dürfen die Aufzeichnungen nicht ausgewertet werden.

    In Betrieben, wo Betriebsräte vorhanden sind, ist es notwendig, diese einzubeziehen und Datenschutzrichtlinien festlegen. Empfehlenswert ist dabei, dem Betriebsrat einen Zugang zum Videosystem zu verschaffen, um für Transparenz zu sorgen und das Vertrauensverhältnis zueinander zu stärken.

    Videoüberwachung Grossmarkt Videoüberwachung Domekamera

    Bei der Videoüberwachung von Produktionsprozessen sollte das Videoüberwachungssystem so installiert werden, dass Mitarbeiter nach Möglichkeit nicht gefilmt werden. Auf diese Weise müssen keine Datenschutzrichtlinien beachtet werden und man umgeht geschickt eine Auseinandersetzung über die Überwachung von Mitarbeitern.

    Geheime Videoüberwachung in besonderen Situationen

    Wenn es ein das Straf- oder Arbeitsrecht betreffende Verdacht besteht, gemäß Strafprozessordnung (1. Buch, § 100c, StPO), ist eine verdeckte Videoüberwachung innerhalb eines Firmengeländes möglich. Eine verdeckte Videoüberwachung kann nur dann erfolgen, wenn ein konkreter Verdacht gegenüber bestimmten Personen besteht und der Hergang einer Tat in einem speziellen Sektor sich ereignet haben soll. Wenn Straftaten sich in bestimmten Räumen abgespielt haben, ist deren Beobachtung durch Videosysteme gestattet, auch wenn es dabei um Empfangsräume oder Büros handelt. Dabei sollte Videoüberwachung immer das allerletzte Mittel sein, zu dem man greift, um Straftaten abzudecken und Tathergänge zu rekonstruieren.

    Minikamera getarnte Kamera

    Um begangene Straftaten von Mitarbeitern oder Dienstleistern aufzudecken, empfiehlt sich die Installation also von verdeckten Überwachungskameras. Sobald der Fall aufgeklärt ist, sollte die Videoüberwachung abgebrochen werden. Maßgeblich ist jedoch der dringende Tatverdacht. Nur dann, und wirklich nur dann ist eine verdeckte Mitarbeiter Videoüberwachung zulässig.

    Pflicht- oder geduldete Videoüberwachung

    Wenn es um Tresorräume geht oder wenn mit gefährlichen Stoffen gearbeitet wird, ist die Videoüberwachung eine übliche Vorgehensweise.

    Für bestimmte Bereiche wie die Kassen von Banken oder Spielhallen ist Videoüberwachung Pflicht, geregelt nach § 6 UVV (Unfallverhütungsvorschriften). Trotzdem darf ein Schild, das auf eine Videoüberwachung hinweist, nicht fehlen.

    Videoüberwachung in öffentlichen Räumen

    Videoüberwachung als Vorbeugungsmaßnahme oder Gefahrenabwehr darf nicht unterschätzt werden. Denn der Gedanke, beobachtet zu werden, kann abschreckende Wirkung haben und Kriminelle von ihrem Vorhaben abhalten. Bei Verdachtsfällen, die mittels Überwachungskameras aufgenommen wurden, kann manchmal sofort eingeschritten werden mit dem Ergebnis, dass manche Straftaten verhindert oder aufgeklärt werden.

    Videoüberwachung im öffentlichen Raum unterliegt Regelungen, die sich auf das Bundesdatenschutzgesetz, BDSG § 6, 1 beziehen. Dies beruht auf der Tatsache, dass der Prozess der Videoüberwachung ein massives Eindringen in das Persönlichkeitsrecht darstellt.

    Wenn an sozialen Brennpunkten oder öffentlichen Orten wie Parkanlagen zur Videoüberwachung als Mittel zur Vorbeugung oder Aufzeichnung von Straftaten gegriffen wird, müssen seitens der Behörden durch Kennzeichnungspflicht Hinweisschilder gut sichtbar angebracht werden.

    In Flughäfen und Bahnhöfen darf eine Videoüberwachung ebenfalls aus den oben genannten Gründen stattfinden. Dort werden die Überwachungskameras von fast allen Reisenden sogar ausdrücklich begrüßt. Denn jeder weiß, dass die Videoüberwachung den einen Zweck dient: Die Erhöhung der Sicherheit jedes Einzelnen. Schade nur, dass diese Einsicht in allen anderen videoüberwachten Bereichen bei dem Großteil der Bevölkerung so nicht vorhanden ist. Und die Videoüberwachung sonst so kontrovers diskutiert wird. Weshalb wurde noch nie, wirklich noch nie und von Keinem, die Sinnhaftigkeit von Videoüberwachungen auf Flughäfen und Bahnhöfen angezweifelt?

    Beim Einsatz von Videoüberwachung in privaten Bereichen ist es wichtig darauf zu achten, dass von Ihrer Überwachungskamera keine Personen erfasst werden, die sich außerhalb Ihres Beobachtungsobjektes befinden, wie beispielweise Menschen auf der Straße etc. Eine Überwachungskamera sollte so platziert werden, dass keine Nachbargrundstücke oder öffentliche Bereiche aufgenommen werden bzw. so, dass man es der Überwachungskamera nicht gleich ansieht. Über Privatzonenmaskierung, mit der die modernen Kameras heute ausgestattet sind, können bestimmte Bereiche geschwärzt und damit unkenntlich gemacht werden.

    Manchmal ergibt die Erfassung von öffentlichen Bereichen zwangsweise durch den Installationsort der Überwachungskamera, z. B. an Einfahrten. Oder besondere Umstände wie begangene Einbrüche, Brandanschläge, Bedrohungen oder Sachbeschädigungen erwecken das Bedürfnis, angrenzende öffentliche Bereiche mit Video zu überwachen.

    Videoüberwachung öffentlicher Bereiche

    Öffentliche Flächen können somit unter bestimmten Voraussetzungen videoüberwacht werden.

    ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    topsicherheit.de Referenzen

    Supermarkt Videoüberwachung

    Seit 2008 geliefert haben wir an ca. 150 verschiedene Supermärkte verschiedener Marken, Franchisenehmer oder deren Detektive, unter anderem an Rewe, Edeka, Teegut, Konsum ca. 3000 Überwachungskameras, ca. 200 Rekorder, ca. 150 km Kabel mit ca. € 300.000 Netto-Umsatz geliefert.

    Überwachungskameras reduzieren die Diebstahlquote wirtschaftlich...

    Von unseren Kunden wissen wir, das eine Videoüberwachung die Diebstahlquote um bis zu 95 % senken kann. Somit rentiert sich die Anschaffung von Überwachungskameras in der Regel bereits nach wenigen Monaten, sofern eine entsprechend hohe Diebstahlquote bereits vorhanden war. In jedem Falle können wir die Wirtschaftlichkeit einer Videoüberwachung in sozial schwachen Regionen und in sozialen Brennpunkten bestätigen.

    Videoüberwachung Supermarkt Supermärkte Videoüberwachung

    Das Bild zeigt unsere Videoüberwachung in den Rewe-Franchise-Supermarkt Natusch, Kurt-Schumacher-Damm 1 - 15, Berlin gegenüber dem Flughafen Tegel. Geliefert wurden 16 Kameras, ein Rekorder und ca. 600 m Kabel.

    Diebstähle schnell mit Überwachungstechnik aufklären und festhalten

    Das Ziel bei einer Supermarkt Videoüberwachung ist es in erster Linie, eine Live-Überwachung für die Detektive zu ermöglichen, um Diebstähle schnell feststellen zu können. Es sollten alle Gänge und Regale abgedeckt werden, in welchen gestohlen wird. Für die Gänge empfehlen wir, einen Bereich mit zwei gegenüberliegenden Kameras abzufilmen, sodass eine Überwachungskamera das Geschehen unter der jeweils anderen Kamera überwacht. Die Kameras sollten zwischen vier und zehn Metern auseinander liegen.
    Zu anderen Bereichen wie Regale und Verkaufsflächen sollten die Kameras aus drei bis acht Meter Entfernung installiert werden. Dazu muss auch ein schneller Langzeitrekorder für die Aufzeichnung der Kameras vorhanden sein, um zunächst unklare Situationen sofort noch einmal abspielen zu können und ein Beweismittel zur Verfügung zu haben. Bei der Planung von Videoüberwachungssystemen für Supermärkte empfehlen wir, Ein- und Ausgänge mit separaten Überwachungskameras noch auszustatten, um alle Personen mit eindeutiger Gesichtserkennung aufzuzeichnen. Im Falle einer Straftat können so mit der Videoüberwachung Fahndungsbilder erstellt werden. Meistens sind Diebe polizeilich schon bekannt, sodass bereits ein Video mit gut erkennbarem Gesicht zur Überführung ausreicht. Zudem empfehlen wir, eine Kassen-Videoüberwachung durchzuführen, in dem jeweils eine Kamera den Kassiervorgang überwacht.

    Tankstellen Videoüberwachung

    Seit 2008 haben wir an ca. 200 verschiedene Tankstellen verschiedener Marken und Franchisenehmer, unter anderen Aral, Agip, Total und Shell ca. 1600 Überwachungskameras, ca. 200 Langzeitrecorder, ca. 48 km Kabel mit ca. € 200.000 Netto-Umsatz geliefert.

    Von der Kfz-Kennzeichen-Erkennung bis zur Überwachung vom Shop

    Ueberwachungskamera Tankstelle Videoüberwachung Tankstelle

    Das Bild zeigt die Shell-Franchise-Tankstelle Dörke, Schwanebeck mit Freigelände und Kasse. Nach unserer Beratung erfolgte der Verkauf einer Videoüberwachung mit 15 Überwachungskameras inkl. Rekorder zur Aufzeichnung.

    Die Überwachungskameras für die Tankplätze erkennen Nummernschilder. Dabei war es nötig, jeden Tankplatz mit einer Überwachungskamera auszustatten. Diese videoüberwachen vom Gebäude aus jeden einzelnen Zapfpunkt. Im Tankstellenshop ermöglicht ein Mix aus verschiedenen Überwachungskameras Flächenüberwachung zur Diebstahlkontrolle. Separate Kameras am Eingang und im Kassenbereich realisieren die Gesichtserkennung und die Videoüberwachung des Kassiervorganges. Weitere Überwachungskameras filmen großflächig das Geschehen auf dem Gelände des Brennstoffhandels, welcher ebenfalls zum videoüberwachten Objekt gehört.

    Videoüberwachung Gebäude

    Markt Videoüberwachung

    Dem Blumengroßhandel Exotic Garden Blumen Handels GmbH im Großmarkt Berlin, Beusselstraße 44 N-Q, wurden nach einer Beratung 40 Überwachungskameras und drei Langzeitrekorder verkauft.

    Großmarkt-Überwachung in Berlin Beusselstraße...

    Dem Blumengroßhandel Exotic Garden Blumen Handels GmbH im Großmarkt Berlin Beusselstraße 44 N-Q, wurden nach einer Beratung 40 Überwachungskameras und drei Langzeitrekorder betrieben. Im Markt dient eine Videoüberwachung zur Überwachung auf Diebstähle.

    Videoüberwachung Grossmarkt Videoüberwachung Domekamera

    Komplettausstattung mit SD- & HD-Überwachungskameras

    So wurde die Marktfläche Schrittweise von 2006 – 2008 komplett mit Kameras ausgestattet. Zum damaligen Zeitpunkt war Videoüberwachung mit SD-Auflösung Standard. Weitere Brennpunkte der Videoüberwachung mit jeweils separaten Überwachungskameras sind die Kassen zur vollständigen Überwachung des Kassiervorganges sowie die Ein- und Ausgangsbereiche. Dort werden die Personen im Detail zur Gesichtserkennung erfasst und die ausgeführten Waren auf den Einkaufswagen gefilmt. Ein weiteres separates Überwachungskamerasystem, diesmal mit HD-Videoüberwachung, wurde dann im Jahr 2012 errichtet. Es werden die Einkaufwagen beim Verlassen des Marktes nun in HD-Auflösung erfasst, um alle Waren detailreich zu erkennen und mit den Kassenbelegen abgleichen zu können. Weiterhin werden HD-Überwachungskameras zur Parkplatz-Videoüberwachung, der Überwachung der Anlieferzonen und Laderampen sowie zur Parkhaus-Videoüberwachung eingesetzt. Ziel ist es, die Aufklärungen von Sachbeschädigungen an PKW und Diebstähle aufklären zu können sowie die Sicherheit auf den Parkflächen zu erhöhen.

    Solarpark Videoüberwachung

    IP-Kameras zur Grenzzaunüberwachung an einem Solarpark...

    Videoüberwachung Freigelände Videoüberwachung Solarpark

    Das Videoüberwachungssystem wurde von uns geplant und geliefert. Der Grenzzaun eines Solarkraftwerkes ist mit 12 TosiNet-IP-Kameras mit entsprechender Nachtsicht ausgestattet wurden. Die Videoüberwachung ermöglicht eine Live-Kontrolle über das Internet, weiterhin werden die Kameras mit einem Rekorder aufgezeichnet. Der videoüberwachte Solarpark befindet sich in der Nähe von Hannover.

    Videoüberwachung Universität

    Pflanzenwachstumsüberwachung an der Technischen Universität München...

    Videoüberwachung von Pflanzen mit Akku Videoüberwachung Wald Pflanzen Überwachung

    Beratung und Verkauf von 8 Kameras mit Aufzeichnung zur Freifeldüberwachung. In Zeitrafferaufnahmen soll das Wachstum von Pflanzen und das Verhalten von Insekten beobachtet werden. Kundenspezifisch haben wir eine netzunabhängige Videoüberwachung geplant. Die Versorgung der Überwachungskameras und Langzeitrekorder erfolgt durch Autobatterien.

    Baumarkt Videoüberwachung

    Kameraüberwachung mit Aufzeichnung in Raiffeisen-Baumärkten...

    Baumarkt Videoüberwachung Baumarkt Überwachungskameras

    Planung, Lieferung und Inbetriebnahme eines Videoüberwachungssystems mit 32 Kameras mit Langzeitrekordern und Internetzugriff. Geliefert wurde an die Raiffeisen-Baumärkte in Wiehe und Heldrungen. Die Überwachungskameras dienen zur Diebstahlüberwachung. Seit der Installation der Videoüberwachung ist die Inventurdifferenz um ca. 95 % zurückgegangen. Somit hat sich die Investition in die Videoüberwachung bereits nach wenigen Monaten rentiert.

    Netzwerkkameras Haema Blutspendedienst bundesweit

    IP-Videoüberwachung mit TosiNet-HD-IP-Kameras in allen Haema-Filialen...

    Haema Videoüberwachung

    Seit 2006, Beratung und Verkauf, ca. 250 TosiNet-Netzwerkkameras zur Objekt-Videoüberwachung. Die Überwachungskameras gewährleisten die Sicherheit der Blutspender und die Auszahlung der Spendegelder. Alle Filialen sind und werden mit unseren zuverlässigen TosiNet-IP-Kameras ausgestattet. Die Aufzeichnung der Videoüberwachung hat die IT-Abteilung von Haema selbst übernommen und basiert auf Windows-Server mit der prof. Aufzeichnungssoftware PCGo1984.

    Fitnessstudio Videoüberwachung

    Kameras und Rekorder im Injoy-Fitness-Studio Hannover

    In 2008, Planung und Verkauf eines Videoüberwachungssystems bestehend aus 16 Überwachungskameras und einem Langzeitrekorder mit Internetzugriff. Die Videoüberwachung im Fitnessstudio dient der Sicherheit der Mitglieder.

    ↑ Start & Inhaltsverzeichnis ↑ Überwachungskamera kaufen →

    Unsere Partner:

Videoüberwachung Google-Bewertung

☎ Beratung: +49 (0) 346333 4530 | ⇑ Menü ⇑